Herzlich Willkommen bei einem weiteren Let's Play zu einer weiteren, brandneuen Half-Life 2-Modifikation. Black Mesa: Source ist eine komplette und erweiterte Umsetzung von Half-Life 1 auf die Half-Life 2 Source-Engine.
Der Super-GAU hat sich an einem ganz normalen Arbeitstag ereignet. Wir kommen in Person von Gordon Freeman nach der heftigen Explosion wieder zu uns. Die gesamte Anlage gleicht einem Kriegsschauplatz.
In der Ferne hören wir den Feueralarm in seinen letzten Zügen vor sich hin ringen. Vor uns liegt noch an weiter Weg bis an die Oberfläche. Und eine Menge Alienzeugs. Das brennen wir im klassischen Leuchtfeuer-Stil aus dem Weg.
Wir dackeln weiter in Richtung Ungewissheit. Wir wissen nicht, was uns auf unseren Wegen noch erwarten wird. Klar ist auf jeden Fall, dass es nicht nur die Headcrabs waren, die das Personal hier penetrieren.
Wir stehen vor einer kleinen Entscheidung. Ins kühle Nass unter uns hüppen oder aber über die Abwasserrohre balancieren? Eine gar nicht mal so leichte Entscheidung. Wir versuchen aber mal, über die Rohre an ein weiteres Easter-Egg zu gelangen.
Wir haben erfolgreich den Aufzug in Richtung Büroräume genommen. Was wird uns hier oben wohl erwarten? Wahrscheinlich Büroräume. Plötzlich eine Stimme. Jemand quatscht uns an. Ein leicht ängstliches "Hello" klingt an unser Öhrli.
Wir atmen nochmal tief durch und beginnen dann eine weitere Jump'n Run-Einlage. Hier gilt: Bloß nicht ins Wasser fallen, da die Schockstrahlen uns sonst zu einem gegrillten Freeman verarbeiten. Mit einer Idee von Weißweinsoße.
Vom Schock der grünen Bullseye-Viecher haben wir uns weitestgehend erholt. Also sind wir nun bereit, die nächsten Gurgelfröbel aus dem Weg zu räumen. Um ein wenig Muniton einzusparen, nutzen wir dafür die vorhandenen Flairs.
Wie es scheint, sind wir hier in der Kantine fertig. Mittagessen wird hier seit dem Super-GAU auch nicht mehr geliefert. Schweinerei. Sind wir denn die Einzigen, die hier noch arbeiten? Das schreit nach Überstunden abbummeln.
Im Aufzugschacht stehend, beobachten wir unseren Dr. Prof. Med.-Kollegen, wie er die Kraft verliert und einige Meter in die Tiefe stürzt. Verdammt, ihn hat's also doch erwischt, auch ohne unser Zutun. Schade eigentlich.
Wieso sind eigentlich alle immer so überrascht, dass wir noch leben? Sollte sich das nicht langsam mal rumgesprochen haben? Elite Pro Gaming und so. Hm. Auf jeden Fall freuen sich die beiden.
Nach dem Tür-Fauxpas in der letzten Folge gehen wir nun einfach ganz regulär hindurch. So, wie es sein soll. Auf dem linken Ohr hören wir noch immer die einsamen Monologe irgendeines Soldaten, der uns sucht.
Zu extrem spannender Musik fahren wir aufwärts. Keine Headcrabs, keine Hindernisse. Wir landen in einer riesigen Lagerhalle, die schließlich raus in die Freiheit führt. Doch da wartet das verdammte Militär.
Der einzige Weg: hinab in die Tiefe. Nach einem beherzten Sprung führen noch Leitern um Leitern den Fahrstuhlschacht hinab, vor uns lediglich die leeren Etagen und die Ungewissheit vor dem, was am Ende lauert. Doch am Ende des Schachtes: Stille.
Wenigstens die Fingernägel hätt es sich ja mal schneiden können, das monströse Monstrum, welches da aus dem Raummitte nach oben schlängelt und wahllos mit drei riesigen Krallen in der Gegend herumstochert. Und welch gute Ohren es hat.