Folge 3: Fütterungszeit

In der Ferne hören wir den Feueralarm in seinen letzten Zügen vor sich hin ringen. Vor uns liegt noch an weiter Weg bis an die Oberfläche. Und eine Menge Alienzeugs. Das brennen wir im klassischen Leuchtfeuer-Stil aus dem Weg. Hinter einem dicken Glasfenster beobachten wir, wie einem Professor gerade am Hirn genuckelt wird. Diese miesen kleinen Headcrabs. Die haben uns zum Glück noch gar nicht entdeckt. Scheinbar schmeckt das übliche Personal hier noch am besten. Doch wohin nun? Vielleicht durch den Schacht dort vorne? Könnte klappen. Also raus mit der Leuchtbefeuerung und erstmal den Weg freiburnen.

Das ‘try & die’-Prinzip

Auf der anderen Seite folgt dann endlich die Erlösung des unbewaffneten Daseins. Wir finden eine Crowbar – zu deutsch ‘Brechstange’. Das gute Stück begleitet Gordon Freeman schon Jahre auf seiner Reise. Das Teil macht sich doch wunderbar im Kopf der miesen Headcrab-Alien-Zombies. Oder auch in Monitoren, denen man so eine gewisse, zerstörerische Note verpassen kann. Gerade als wir durch die nächste Tür schreiten wollen, passiert es. Unsere Birne macht Bekanntschaft mit eine Feuerschutztür. Diese zermatscht uns einfach mal so die Schädeldecke. Hachja, das gute alte “try & die”-Prinzip weiss doch immer noch zu gefallen, verdammt! So haben wir aber genügend Zeit, diese grandiose Half Life-Mod einfach mal eine Runde zu feiern.

Einmal Abwärts, bitte!

Wir schieben eine herausgesprungene Sicherung wieder in den passenden Kasten und können so zumindestens ein wenig Strom zurückgewinnen. Der reicht gerade so aus, um die Sicherheitstüren zu aktivieren. Wir landen schließlich im wichtigsten Teil des Labors – in der Kühlstation. Die Tanks haben sich durch die heftige Explosion selbständig gemacht. Zum Glück ist kein Unrat ausgetreten. Und Dank unserer Neugier erfahren wir auch gleich, wo es weiter geht. Ein Aufzug stürzt in die Tiefe. Zum Glück hat sich ein kleiner Pisswassersee am Ende gesammelt und wir kommen in eine tiefergelegene Etage. Sollten wir nicht eigentlich hinauf statt hinab? Mal sehen, wo wir am Ende landen.

Nomnomnom, lecker Futterchen!

Wir füttern eine wildgewordene Alienart unbekannter Herkunft mit ein paar Fässern und einem frischen Stück Menschenbrust. Die ist da vorne gerade von der Decke gefallen. Schmeckt den von der Decke hängenden Viechern scheinbar ist. Das ist doch das absolute Schlemmermenü für die Mutanten, oder? Wie auch immer: Es winken Akten, denn der Aktentaschenmann stolziert über uns auf einer Erhöhung herum. Der Typ ist sehr mysteriös. Und wir sind ihm auf den Fersen. Dank dem Mitarbeiter mit weißem Kittel und einem schmucken Schnäuzer kommen wir endlich an die erste Feuerwaffe heran. Jetzt sind wir nicht mehr ganz so hilflos wie noch die Minuten zuvor – eeendlich!


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