Folge 9: Kühle Kalküle

Wie es scheint, sind wir hier in der Kantine fertig. Mittagessen wird hier seit dem Super-GAU auch nicht mehr geliefert. Schweinerei. Sind wir denn die Einzigen, die hier noch arbeiten? Das schreit nach Überstunden abbummeln. Ziehen wir mal mit unseren drei Chaos-Kollegen weiter in das Innere der Anlage. Während sich die drei über die äußerst widerlichen Viecher hier unterhalten, ballern wir wie wild auf das nächste Gesocks ein. Erwähnte ich bereits, dass hier scheinbar nur einer arbeitet? Als Belohnung dürfen wir dann auch eine Fleischmütze spazieren tragen und unsere neuen Freunde erschrecken… Die aber machen sich nur Gedanken, ob wir hier richtig sind. Sieht doch aber so aus, denn die Kühlschranktür öffnet sich langsam.

Frau Frostigal, ick hör Dir trapsen!

Die Musik wird düster, das Interieur kalt. Überall Blut, Verderbnis und diverse Körperteile von ehemaligen Mitarbeitern. Ein Abbild des Grauens ereilt uns. Doch wir müssen hier durch. Da können uns nicht mal die kotzenden Drecksviecher aufhalten. Huch? Dort weilt noch eine junge Dame im Gefrierfach – und ihr scheint bitterkalt zu sein. Kein Wunder, hockt sich da Frau Schlau-Schlau direkt vor die Kühlungsanlage. Sehr intelligentes Personal haben die hier unten. Deshalb bestimmt auch der Super-GAU. Alles Vollidioten bei Black Mesa.

Kranführer Freeman im Dienst

Wo gehts jetzt eigentlich weiter? Die drei Tenöre schaffen es nicht, über ein bisschen Gerumpel zu springen, die Dame hier im Kühlschrank will nicht weichen und auch sonst sind alle Türen verschlossen. Plötzlich sticht uns eine doch sehr auffällige Lüftungsöffnung ins Auge – natürlich bildlich gesehen. Durch diese hindurch stehen wir allerdings quasi wieder am Anfang. Wir brauchen den Fleisch-Kran, sonst kommen wir nicht auf die andere Seite des Schachtes. Aber wie können wir das Ding bewegen? Ahaaa, vielleicht ja mit dem formschönen Griff vom Boden. Das könnte wohl auch der Grund sein, warum das rote Ding da überhaupt liegt. Stöpseln wir den also mal ins Loch – und der Kran fährt wie durch Zauberhand an die korrekte Stelle. Superst!

Es ist ganz schön Colt hier!

Wir landen in einem alten Maschinenraum und töten ein mieses an-der-Decke-häng-Viech – und sind prompt wieder auf der Flucht. Eine Gasleitung hat sich verabschiedet und wir sollten schleunigst die Ebene verlassen. Gott sei Dank rechtzeitig, denn die entzündete Gasflasche hat sich ebenfalls verabschiedet. Macht aber gar nichts, denn wir sind in der Nähe von der Kantine, wo wir bereits in der letzten Folge zwei Überlebende hinter der Fensterscheibe entdeckt haben. Dort erhalten wir auch einen schmucken Colt, der sogar schon mit Kugeln geladen ist. Perfekt! Der wird uns sicher gut zu Angesichte stehen.

Mittlerweile haben wir uns zu einer kleinen Kolonie von Überlebenden entwickelt. Nun gilt es, einen Aufzugschacht empor zu klettern. Das verstehen hoffentlich auch unsere Kollegen…


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Dieses Let's Play zu Black Mesa: Source wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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