Folge 1: Willkom… äh.. Tschüss!

Es klampft zu Beginn gar fröhlich der Poki herum und zeigt nicht nur abermals auffallende Stimmlichkeiten in Richtung des Herrn Bela B, sondern auch zugleich seine neue, formschöne Hutkollektion. Gar herzlich heißt er uns Willkommen in der Welt von Deponia. Einer Welt aus Müll und Unrat und Dreck und Abfall und auf jeden Fall auch Recycl.. ach nee, doch nicht. Auf jeden Fall aber Müll. Und noch mehr Müll. Und dann noch ein wenig Müll, abgerundet mit einer kleinen Prise Schmutz. Und weil niemand gerne einfach nur inmitten von altem, rostigen Krempel inmitten einer riesigen Halde haust, plant Rufus, unser heldenhafter Protagonist, mal wieder seine Flucht.

Ich packe ein mein Köfferchen…

Doch dieses Mal geht er nicht alleine auf Reisen – denn wir dürfen ihm bei diesem Abenteuer mit Rat(losigkeit) und Tat(losigkeit) zur Seite stehen. Die Rakete ist soweit fertig und beinahe startklar, doch jetzt folgt noch die Königsdisziplin des Kofferpackens. Wir benötigen für den Trip nämlich noch eine Zahnbürste, Reiseproviant, ein paar Socken und auf jeden Fall einen sehr wichtigen Seitenschneiter. So sacken wir in Rufus Zimmer erst einmal den Schweißbrenner und die Öldose ein und erkunden nun erst einmal den Rest der Bude.

Zahnbürstenbiotop

Im Wohnbereich finden sich ein luxuriöses Wohnklo, Tonis Zimmertür und eine postmenstruale Memo. Oh. Wahrscheinlich mit Blut geschrieben. Wir sollen das Bad reinigen. Wie gemein, wir sind doch gerade erst angekommen. Bei dem Waschbecken wartet auch schon die Zahnbürste darauf, von uns eingesackt zu werd.. oh… doch nicht. Gar heiter hoppelt sie davon und versteckt sich in einer dunklen Ecke. Wahrscheinlich hat sie in Rufus Mund das Grauen gesehen und will nie wieder dorthin zurück.

Pömpeln statt Pinkeln

Im Spind finden sich ein Päckchen Waschmittel und der benötigte Seitenschneider. Den können wir aufnehmen, ohne dass er davonspringt – und schon haben wir direkt das erste Objekt für unsere weite Reise zum Elysium. Vor dem Reisen sollte man auf jeden Fall auch nochmal aufs WC – aber offenbar pressiert es wohl nicht genug. Nehmen wir stattdessen den Pömpel mit. Da die Öldose interessanter ist als der Inhalt, kippen wir den Inhalt ins Waschbecken und halten nun eine tolle, stinkende, leere Dose in den Händen, die wir bestimmt bald schon befüllen dürfen.

Fall, Beil!

Die Hausapotheke können wir nicht knacken, also betreten wir einfach mal spontan Tonis ZimmARGH! Ein liebevoll platziertes Fallbeil soll uns wohl daran hindern, das Zimmer zu betreten. Das muss wahre Liebe (gewesen) sein. Eine heftige Memo weist uns darauf hin, dass wir gefälligst nicht ihr Zimmer betreten sollen, wir hätten dort nix verloren. Mist. Aber wir haben ja auch so schon genug eingesackt. Mal gucken, was wir mit all diesen tollen Dingen gleich anstellen können.

Jetzt ist klar: Toni ist doof!

Eine Etage tiefer warten zwei weitere Memos auf uns – wir sollen den Abwasch machen und auch nicht ständig den Kühlschrank leer fressen. So langsam kommt es einem dann doch so vor, als wären wir einfach nur nichtsnutzige Schmarotzer. Was natürlich nicht sein kann. Die Toni ist nur zu faul, ihren Kram selber zu machen, so sieht’s nämlich aus. Und wir müssen es wieder und wieder ausbaden. So ein Hausdrachen aber auch. Zur Strafe nehmen wir Topf und Gabel mit und durchsuchen den Mantel, der da an der Wand hängt. Zusammen mit der Socke aus dem Kühlschrank haben wir nun insgesamt drei Socken. Kann ja nicht schaden. Lieber eine zu viel als eine zu wenig.

Wasabi, Mock und Sockensud

Im Sofa finden sich köstliche Wasabinüsse, die wir mit dem Glas aus den Ritzen popeln. Mmmmmmh, das wird lecker. Sofamock und ein gesunder Ölfilm sorgen für den vollmundigen Geschmack. Vielleicht kann man die ja irgendwie abwaschen, um sich keine Vergiftung zu holen? Schmeißen wir mal den ganzen Haufen Zettel in den Ofen und zünden sie mit dem Schweißbrenner an, woraufhin wir eine heiße Herdplatte erhalten. Nun befüllen wir das Töpfchen mit leckerem Brackwasser erster Kajüte und kochen den Sud nun auf. Anschließend etwas Waschmittel in das brodelnde Wasser – und ab mit den ekelhaften drei Camembert-Nistplätzen, die sich als Socken getarnt haben. Vielleicht können wir die hier ein bisschen ausdampfen lassen.


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Dieses Let's Play zu Deponia wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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Kommentare

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