Folge 45: RoboCop II & Der Krater des Todes

Bei Jalala-Musik geht es weiter durch subversive Straßenschluchten. Als Nächstes besuchen wir einfach mal das neue Kino, ein Cinemaxx Multiplexx Ultra Movie 3D THX Tempel. Gezeigt wird heute Snake Fist IV, den wir uns auf jeden Fall geben sollten. Also nichts wie rein in die opulenten Säle.

Jetzt im Kino!

Sogleich begrüßt uns auch der Herr Platzanweiser mit seiner abgelaserten Superwaffe. Da hilft nur noch eine Rakete in die gepanzerte Unterbuchs, bevor wir hier den Löffel abgeben. Den Platz müssen wir folglich selber finden – und mitten in der Vorstellung sehen wir plötzlich Keegan vor unserem garstigen Auge, der vor jener mysteriösen, feuerroten Wiese mit dem Baum und der Schaukel steht. Als Nächstes folgt sogleich noch eine alte Freundin, inzwischen schon sehr lieb gewonnen, die mit uns in der letzten Kinoreihe knutschen will. Generell eine super Idee, aber heute haben wir ja leider noch zu tun.

Robo-Kopp!

Also die Olle erstmal weggeboxt und weiter durch öde Schluchten gestiefelt. Keine zwei Meter weiter steht erneut eine Power Armor Einheit, die auf uns wartet. Sofort steigen wir in die Kanzel und machen Robocop wieder einsatzbereit. Doch diesmal wird es etwas härter. Zahlreiche Gegner – unter anderem auch andere Power Armorettis und Replikanten mit Raketenwerfern, ballern sofort aus vollen Rohren auf unsere eiserne Todesrüstung.

Die Straßen sind uneinsichtig, zahlreiche Häuser und Kluften bieten verwinkelte Verstecke für blutgierige Soldaten. Noch dazu sind die geklonten Profisoldaten wesentlich widerstandsfähiger als die Mannen von Colonel Vanek. Von schwindenen Schutzschilden bis hin zu überhitzten Geschütztürmen ist diesmal wirklich alles dabei. Es gleicht teils einem Wunder, dass wir hier so gut durchkommen.

Leider hört man die Moderation übrigens kaum bei der ganzen Geräuschkulisse. Stampfen und Ballern zugleich ist definitiv zu laut, um es im normalen Gespräch übertönen zu können. Ihr kennt das ja vielleicht noch, wenn ihr mit eurer Power Armor Einheit zur Schule gelaufen seid. Das waren noch Zeiten.

Ein bisschen Bösschen

Während uns die Raketen und Kugeln nur so um die Ohren fliegen, arbeiten wir uns Meter um Meter voran und gewinnen langsam an Boden. Plötzlich, umme Ecke, landet ein riesiger Feuerball in der Erde, größer als die üblichen Einheiten. Eine Art Endgegner steigt aus dem Krater. Eine Mega-Armor manifestiert sich und feuert direkt eine Raketensalve auf uns ab. Mutig nehmen wir die Beine in die Hand und verstecken uns erst einmal in Sicherheit. Aber denkste – das Viech ist flink. Wir stellen uns dem Kampf  und jagen alles raus, was wir haben – schneller als man denkt, geht der Koloss zu Boden.

Die letzen beiden Replikanten jagen wir mit einer Breitseite über den Jordan und sammeln vom Schlachtfeld erst einmal auf, was man noch so gebrauchen kann. Kärgliche Munitionsausbeute. Durch einen Türbogen geht es streng linear weiter durch eine Häuserruine. Stokes meldet sich, sie und Manny kommen mit dem APC irgendwo nicht durch. Zu viele Trümmer, da sie wahrscheinlich in der Nähe des Explosionskraters rumdüsen. Heißt für uns wohl, dass wir die beiden finden müssen.

Dreimal schwarzer Krater

Keinen Meter weiter plötzlich wieder flirrende Schatten. Übrigbleibsel jener Menschen, die hier einst lebten, auf ewig gefangen im plözlichen Moment ihres Todes. Wir folgen der zerstörten Straße aufwärts – und stehen unversehens vor einem wahrhaft epischen Abgrund. Der Krater der Explosion, das Epizentrum, die Quelle allen Übels und aller Zerstörung. Die Framerate ist schier erschüttert über diese verdorbene Aussicht und streikt einmal kurz.

Nun aber müssen wir den Abhang hinunter. Mitten rein in den Krater des Todes.


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Dieses Let's Play zu F.E.A.R. 2: Project Origin wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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