Folge 51: Alma, Genevieve, Keegan, Credits, Ende

Der SAT.1-Stuhl ruft – und Stokes folgt dem Ruf und schnallt uns fest. Wir sind mit dem telästhetischen Verstärker verbunden und haben nun die Macht der Gehirnstromakrobatik. Kaum festgeschnallt, taucht aus dem Nichts plötzlich Genevieve Aristide auf.

Genevieve Aristide

Die alte, falsche, dreckige, stinkende, innerlich verfaulte Karma-Krähe will, dass Alma uns absorbieren kann, damit sie sie wegschließen kann. Für ihre eigenen, niederen Ziele. Damit sie, Genevieve, noch eine Zukunft hat, geht sie über Berge von verwesenden Kadavern, tötet alles, was sich ihr in den Weg stellt.

Auch Stokes.

Der Schuss kommt überraschend und plötzlich. Stokes krümmt sich röchelnd auf dem Boden… und stirbt. “Ich bin kein böser Mensch” versichert uns die alte Runzel. Sie hätte ja gar keine andere Wahl. Aber eines ist sicher: DU… DU wirst heute noch sterben, Weib! All die Tausenden von Toten, die Du verschuldet hast, all das Leid, all der Kummer – ich müsste Dir das Schrotgewehr quer durch den Hals rammen und abdrücken, und selbst das wäre noch zu gnädig.

Alma Wade

Plötzlich ein Flirren. Ein plötzlicher Luftstoß fegt Aristide quer über die Zugangsbrücke. Ein Flackern, ein Flüstern. Ein bekanntes Gesicht schiebt sich langsam und neugierig in unser Sichtfeld. Schwarzes, wallendes Haar verdeckt ihre traurigen Züge. Schneeweiß und nackt umrundet sie uns, schaut uns an. Ein neuerliches Flimmern. Alma wirkt nun abgemagert und gleich einer Fratze des Todes – sie reagiert auf Genevieve, die versucht, sich an einem Pfosten stützend, wieder auf die Beine zu kommen.

Die Zugangsbrücke mitsamt der mordlüsternden Wissenschaftlerin entfernt sich. Die Kuppel senkt sich auf uns herab. Alma dreht sich langsam zu uns an, das eingefallene Gesicht fast nur ein Schädel mit strohigem, schwarzem Haar. Die Augen zwei schwarze Löcher des Leids eines kurzen, kleinen Lebens. Ein Herzflimmern später Alma über uns. Auf uns. Die andere Alma, mit den vollen Lippen. Wieder die andere, fast tote. Flimmernd kommt sie näher, wie zum Kuss. Doch die tote Seite scheint zu siegen.

Keegan

Ein weiteres Flimmern. Szenenwechsel. Der Himmel brennt. Ein schwarzer, knorriger Baum mit einer Schaukel direkt vor uns. Ein altbekannter Ort, den wir bereits sehen, aber nie richtig betreten durften. Doch etwas ist anders. Eine Konsole steht in der Ferne – und über diese sollen wir den telästhetischen Verstärker reaktivieren. Nichts leichter als das. Doch kaum erreichen wir das Gerät, der nächste Schock: eine grausam entstellte, verbrannte Fratze aus Asche und dehydriertem Fleisch. Keegan.

“Warum will sie nicht mich?!” schreit er verzweifelt und packt uns am Kragen! Zwischendurch wieder Alma. Keegan ist wieder verschwunden, wir befinden uns nun wieder auf der anderen Seite des Baumes, gegenüber des Pults, das wir erneut erreichen müssen. Die Gegend sieht nun anders aus… ein bisschen kränker, wilder, wuchernder. Kaum bewegen wir uns, gleich der erste Angriff. Keegan – oder zumindest ein Schatten seiner selbst. Taucht ständig aus dem Nichts auf und zerfällt bei jedem Schuss sofort zu Asche. Wird auf jeden Fall ein kniffliger Kampf.

Beim Erreichen des Pults packt uns Keegan wieder am Kragen: “Warum mag sie nur Dich!?” ruft er und hebt uns mühelos mit einem ausgestreckten Arm in die Luft. Zwischendurch wieder Bilder von Alma, die sich hin und her wirft. Keegan lässt uns fallen und stapft davon. Wieder ist die Umgebung anders. Wieder müssen wir das Schaltpult erreichen. Wieder will uns Keegan einen Strich durch die Rechnung machen.

Der Endkampf

Doch diesmal ist Keegan nicht allein – er bringt einen weiteren Phantom-Keegan mit. Beide sind gefährlich und müssen stets abgeschossen werden. Wir erreichen relativ mühelos auch diesmal wieder das Pult – und die dämonische Version unseres ehemaligen Kameraden zimmert uns voll die Faust in’s Gesicht. “Sie ist mein!” brüllt er, während wir von der Wucht des Schlag auf den Boden fliegen, “Du kriegst sie nie!” — Spricht’s und packt uns erneut am Kragen, hebt uns vom Boden auf – während Alma zwischendurch auf uns einschlägt oder Ähnliches. Genau erkennen kann man es nicht.

Keegan verschwindet erneut und die nächste Runde beginnt. Doch diesmal ist er noch stärker als zuvor und greift gleich zu dritt an. Einen Tod später sind wir aber schlauer als vorher und durchschauen die heilige Dreifaltigkeit des Aschedämons. Als wir schließlich das Pult erreichen, ist er wieder bei uns. “Becket!” ruft er, doch diesmal haben wir ihn im Griff und kämpfen um die Knarre. Der Sieger würde dem anderen eine Kugel durch den Schädel jagen. Und das sollten besser wir sein. Zwischendurch wieder Alma. Sie scheint sich hin und her zu winden… auf uns… in der Realität…

Die Vereinigung

Ein Schuss fällt – und Keegan, oder das, was von ihm übrig ist, zerfällt zu Aschepartikeln. Endlich können wir den telästhetischen Verstärker reaktivieren und schauen, was Alma da so… treibt? Langsam gelangen wir wieder in die Realität – und die Kuppel des Verstärkers öffnet sich langsam – doch irgend etwas ist schief gelaufen. Statt der Realität erneut die Flammen der Hölle um uns herum. Sollten wir mit dem Verstärker nicht Alma besiegen können? Doch stattdessen taucht sie vor uns auf… mit einem runden Bauch… Alma ist schwanger!

Plötzlich ist sie ganz nah bei uns… nimmt unsere Hand – und legt sie auf ihren Bauch. Durch den Handschuh fühlen wir ein kleines Leben und einen ersten Tritt.

Wir sind soeben Vater geworden.


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Dieses Let's Play zu F.E.A.R. 2: Project Origin wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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Kommentare

122

Zeit für Deinen Senf


  • Am 31. März 2012 um 23:07 verlautbarte josi höchst begeistert:

    oh love heegen alma etwar.?!?^!
    naja alma ist wenn sie ein issel fleisch auf den
    knochen hat so hübsch und die hat auch tolle große lipen=)
    tolles lp jetzt gehtz mit der 3 weiter LG JOSI
    p.s. nein keegen du ames schwein wiso wiso wiso
    gronkh du MÖRDER wiso why wiso why=) =(
    ma eh keegen wolte sie und du was machst du du schwängerat sie
    (is ni böse gemeint )

    Antworten
  • Am 14. März 2012 um 03:28 schilderte *followthewhitewolf* höchst belesen:

    Sooo, jetzt habe ich mir doch tatsächlich die LPs zu den ersten beiden F.E.A.R.-Teilen in Gänze reingezogen.
    Da ist es doch an der Zeit, mich für etwas mehr als eine Woche gelungene Abendunterhaltung mit unterhaltsamen Metzeleien, jeder Menge lustigen Kommentaren und spannendem Granaten-Ping-Pong zu bedanken! ;)
    Was man by chance nicht so alles auf YouTube findet…

    Wer hätte es gedacht?- Ich widme mich auch mal dem nächsten Teil. ;)

    Viel Spaß noch beim let’s playern!

    Antworten
  • Am 27. Januar 2012 um 19:43 verbalisierte Elroth beinahe aufgeregt:

    Wird ein Absolut gelungenes Let’s Play!
    Auf meinem Stuhl hat sich wieder ein wunderbar, wohlig, warmes Sitzgefühl verbreitet.
    Ich werde mich so gleich dem 3. Teil von F.E.A.R. widmen!

    Der El

    Antworten
  • Am 29. Dezember 2011 um 02:03 verlautbarte sepp-o zum Thema:

    super spiel, geniales lp von einem 1A** Let’s Player

    mir kam das ende irgendwie seltsam vor bis ich die erklärung von Gronkh gehört hab =D
    schon geil (ich weiß was das heißt, is absicht) das alma den becket sagen wir mal vergewaltigt (let’s ?ride? aber im gallop bitte XD), was da woll für gestalten raus kommen =O

    freu mich schon auf F.E.A.R 3 also ab heute vormittag XD

    Antworten
  • Am 14. Dezember 2011 um 17:36 umschrieb asdf12aleo1 plötzlich:

    eins der besten Spiele die es je gab mit dem besten Let´s Player den es je gab, einfach nur EPISCH!!!

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