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  • Am 15. September 2013 um 18:10 verbalisierte DeadXEzio scharfsinnig:

    DIe Technik von heute entwickelt sich sehr weit & ich tendiere mal dazu, dass in einigen Jahren sehr vieles, was wir uns nur aus Serien kennen bzw erträumt haben auch schon hier vorhanden sein wird. Leider entsteht dadurch auch der große Nachteil, dass wir angreiflicher werden & uns zu sehr auf solche Dinge verlassen, was uns im Alltag zwar einiges erleichtert aber uns bei Gefahren auch nicht immer helfen können. :>

  • Am 10. September 2013 um 02:49 nuschelte Stefan0815 mit Wortwitz:

    Man macht sich mit der Technik nicht nur abhängig, sondern vor allem auch angreifbar – das, was nach wie vor massiv unterschätzt wird.
    Ich erwähne nur mal das Thema “NSA”, und das ist nur ein winziger Bruchteil des Überwachungsfanatismus. Je mehr Technik am Körper, je mehr Eigentum digital, je mehr Informationen man bei sich trägt, desto angreifbarer wird man von allen Seiten – andererseits auch interessant für andere, angegriffen zu werden. Spionage ist das eine, Überwachung und Kontrolle das andere, kommerzielle Ausbeutung dazu und schon ist der “Spaß” vollständig verloren.
    Wenn ich auf die Straße gehe, ich lasse mein Handy inzwischen bewusst zu Hause!
    Aber auch dort gibt es längst schon keine Sicherheit mehr, irgendwann fliegen auch Drohnen über unseren Köpfen herum.

    Es gibt natürlich auch positive Anwendungsmöglichkeiten, aber wenn uns Geschichte eines gelehrt hat, dann, dass Technik, egal wie positiv sie angedacht ist, immer ausgenutzt und negativ verwendet werden wird. Das liegt in der Natur des Menschen, bzw. in der Natur einiger Menschen, frag mal z. B. diverse Innenminister. Ich könnte dazu EINIGES schreiben, unterlasse das aber an dieser Stelle.

    Ich persönlich kann der Zukunft jedenfalls nichts mehr Gutes abgewinnen. Die ersten Folgen sieht man schon heute, und das ist erst der Anfang.
    Die Menschheit hat es sich selbst verbockt.

    In der Medizin mag es viele sinnvolle Dinge geben, andererseits, wenn man sich überlegt, dass es Menschen gibt, die z. B. Herzschrittmacher hacken wollen und dadurch aktiv Menschen schaden… willst Du dann noch so ein Gerät im Körper haben wollen? Mag ja super sein, wenn der Arzt das Ding über Fernsteuerung administrieren kann bzw. eine Automatik Deine Vitalwerte gegencheckt und entsprechend “handelt”, aber wenn man dann irgendwo hin geht und plötzlich tot umfällt, weil irgend ein Script-Kiddie ohne Gewissen es gerade geil fand, Deinen Schrittmacher zu hacken und den Herzschlag auf 200 oder 300 hochzujagen? Da hörts dann auch schnell wieder auf.

    Sowas wie Google-Glass ist auch ein Vertrauensproblem.
    Würdet IHR mit jemandem sprechen wollen, der das Ding auf der Nase hat? Würdet ihr dieser Person vertrauen, dass sie nicht Dinge aufnimmt, die nicht aufgenommen werden sollten?

    Leute filmen ist das eine, sorry – ich finde das heutzutage lächerlich, dass sich Leute aufregen, wenn sie von irgendwelchen Privatpersonen gefilmt werden, während der Staat sie an jeder Ecke aufnimmt und KEINER (!) weiß, was mit diesen Daten geschieht oder wie sie gegen einen Menschen verwendet werden – wohingegen privat praktisch furzegal ist. Mich juckt es nicht, wenn ich von einer privaten Person fotografiert werde, mich juckt es aber sehr wohl, wenn die Staatsmacht das tut, aus welchem Grund auch immer!
    Aber worüber regen sich Leute auf? Wenn eine Privatperson… ja ne, alles klar… man sollte sich lieber mal Gedanken machen über die Hundertausenden von öffentlichen Überwachungskameras, aber irgendwie nimmt das keiner ernsthaft wahr – und diejenigen, die es tun, die werden belächelt.

    Dabei sollte NSA & Co. doch in Kombination dessen die Augen furchtbar weit öffnen. Das ist doch erst der Anfang…

    Aus dem Grund bin ich persönlich inzwischen schon fast wieder gegen diese Technik. Und wenn sich jemand mit mir unterhalten möchte und dabei so eine Google-Brille auf der Nase hat, würde ich denjenigen bitten, diese abzunehmen. Nicht, weil ich nicht gefilmt werden möchte, sondern weil ich nicht möchte, dass ein Gespräch oder was auch immer dann irgendwo bei Youtube oder sonstwo landet. Das meiste mag evtl. belanglos sein, aber man weiß NIE, wie sich die Staatsmacht und die Verhältnisse eines Landes binnen 10 Jahren verändern – oder ob wir gar von einer anderen Nation erobert werden, die z. B. ziemlich faschistoide Weltanschauungen hat.

    Stell Dir nur mal beispielsweise vor, Du bist homosexuell, quatscht mit jemandem, das Gespräch nehmen Dritte auf und es landet, warum auch immer, auf Facebook. Da gibt es heute immer noch Gruppierungen, die Dich dafür liebend gerne zusammenschlagen oder Schlimmeres anstellen würden. Angenommen, ein totalitäres Regime würde die Herrschaft übernehmen und diese Daten auswerten, vertritt die Meinung, Homosexuelle müssen umgebracht werden.
    Was dann?

    Angucken:

    http://www.youtube.com/watch?v=9opPWRP_rGU

    Und dann noch einmal fragen: Will ich das?

  • Am 9. September 2013 um 00:38 verkündete Marthog plötzlich:

    Hey,

    bei diesen ganzen Diskussionen geht es immer viel zu weit. Auch wenn die Neuerungen Potential haben können, werden nicht gleich Superhelden erschaffen. Es werden wohl kaum die natürlichen Fähigkeiten des Menschen verstärkt, sondern nur Behinderten geholfen und sonst läuft das auf viel mehr und schnellere Informationen und weniger (körperliche) Arbeit hinaus.
    Als Konsequenzen werden immer nur total positive oder negative Weltbilder genannt, aber letztendlich wird das insgesamt wohl so bleiben, nur halt ein bisschen anders. Früher war noch einmal in der Woche Waschtag, heutzutage hat man eine Waschmaschine und einen Tag mehr frei. Früher musste man Briefe schreiben, heutzutage SMS oder E-mail und erreicht so den anderen schneller und einfacher, aber trotzdem hat sich das Leben nicht grundlegend geändert, nur ein bisschen angepasst.

    MfG, Marthog

  • Am 8. September 2013 um 17:20 nuschelte Johannes0511 dies:

    Implantate? Ja, bitte! Besser schon gestern als heute!
    Was mich noch viel mehr reizen würde als künstliche Körperteile, wären Implantate ihm Kopf. Man könnte in Sekunden Sprachen lernen. Schule wäre unnötig. Vielleicht hätte man sogar direkten Zugriff aufs Internet (Die Funktion würde ich aber auslassen. Sonst wird noch mein Hirn gehackt.)
    Falsche Körperteile wären aber auch super. Mögliche Steigerungen: stärker, schneller, unverwundbare Haut, unzerstörbare Knochen/Sehnen/Muskelfasern. Spezialimplantate für den Kopf: Supergehör, das intelligent auf zu laute Geräusche reagiert; Augenimplantate mit allen Effekten der Brillen von Sam Fisher (Nachtsicht, Wärmebild, Röntgenblick, …) und Interfacefunktion, evtl. verbesserter Geruchsinn, mit dem man sogar rudimentär die Gefühle des Gegenübers lesen kann.
    Ich glaube, ich wäre einer der ersten Cyborgs mit solchen Verbesserungen.
    Virtuelle Realität: 3 Top-Szenarien: Sience Fiction (z.B. das EVE-Online Universum mit besseren Bodengefechten als bei Dust 516), Zombie-Survival (wie DayZ mit besserer Grafik und noch mehr Möglichkeiten), Fantasy (Ich mag Mittelerde, aber das klassische gut-böse/schwarz-weis langweilt auf Dauer. Ich mag mehr eine tiefgründige Beziehung zwischen den Fraktionen, die auf keine Art ein gut-böse zulässt und somit einen ständigen moralischen Konflikt mit sich bringt. Außerdem mag ich Engel und Dämonen. Wenn es aber so ein Spiel gäbe, das das alles erfüllte, würde ich verdammt schnell süchtig werden.)

    Was technisch gesehen aber auch cool wäre, wären Überlichtantriebe für Raumschiffe. Wenn die Menschheit sich noch ein paar Jahrhunderte ausschließlich auf die Erde konzentriert, werden wir die ganzen technischen Möglichkeiten nämlich nicht lange auskosten können.

    Gruß, Johannes.

    • Am 10. September 2013 um 03:25 beichtete Stefan0815 anschließend:

      … Du wärst aber dann auch ganz schnell einer der einsamsten Menschen auf dem Planeten, ganz einfach weil niemand mehr mit so einem Freak etwas zu tun haben möchte. Nach heutiger Denkweise zumindest.
      Ich würde es nicht wollen.

      Klar, warum soll man dem Rollstuhlfahrer nicht ermöglichen, durch Implantate wieder richtig gehen zu können? Sofern der Rollstuhlfahrer dies möchte, super Sache… aber zur schnöden Leistungssteigerung, um noch “besser” zu sein? Wozu? Bereits heute gehen die Menschen reihenweise zugrunde, weil von ihnen immer “besser” erwartet wird, das sie eine Zeit lang halten, mit Designerdrogen aufrecht erhalten – und irgendwann kommt dann der massive Einbruch, manchmal tödlich, manchmal nicht.

      Stelle Dir mal vor, jeder hat ein vollständig programmierbares Gehirn und würde mit Informationen beladen werden auf einem einheitlichen Standard. Das Leben wäre schlicht und ergreifend langweilig. Es würde im Gegenteil dazu sogar missbraucht werden, man könnte sich so das Sklavenfleisch züchten, das Elitefleisch, das Entertainmentfleisch. Jegliche Individualität würde zwangsweise vollständig flöten gehen.
      Der Mensch wäre dann kein Mensch mehr, sondern nur noch programmiertes und manipuliertes Stück Fleisch, der Mensch an sich wäre nur noch eine leere Hülle.

      Der Mensch ist doch nicht die Summe dessen, was er sich an Wissen angeeignet hat, sondern dessen, WIE er sich dieses angeeignet hat, mit allen damit verbundenen Emotionen und Erfahrungen. Ein Mensch, der nur blankes Wissen eingeflösst bekommt, ist nichts Weiteres als ein Zombie, dessen jede Menschlichkeit entzogen wurde.

      Mit anderen Worten:
      Ein Kind, das auf eine warme oder heisse Herdplatte gefasst hat, weiß, wie sich das anfühlt und wird es deswegen nie wieder tun. Das muss nicht einmal Verletzungen zur Folge haben, reicht ja schon, wenn das Kind fühlt, wie die Herdplatte wärmer wird, bis es unangenehm wird.
      Andererseits kann man, wie gewisse Präventivpädagogenbitches das bevorzugen, dem Kind auch panische Angst vor heissen Herdplatten machen, so sehr, dass es gar vor Herdplatten davon rennt. Ist das aber sinnvoll? Ist nicht das aktive Erlernen sinnvoller?

      Der Chip im Kopf sagt Dir: “Heisse Herdplatte = Aua”. Aber was ist dieses “Aua”? Hast Du dieses “Aua” erlebt? Oder ist es nur eine implantierte Angst? Hast Du erfahren, ab wann es “aua” macht, oder folgst Du nur dem, was der “Wissenschip” Dir vermittelt hat? Das kannst Du auf beliebige Themen anwenden, ich habe nur mal ein recht einfaches Beispiel gewählt.

      Rechne damit, dass wenn es diese Möglichkeiten gibt, jeder Mensch praktisch auf dem selben Standard wäre, aber eben keine Summe seiner Erfahrungen mehr, sondern einfach nur Produkt von Massenaufzucht. Ist das dann noch lebenswert? Ist das noch interessant? Macht das das Erkunden von Neuem interessant, wenn man sich einfach nur eine Datei ins Gehirn schiebt? Wohl kaum.
      Oder ist es vielmehr eine Frage der Manipulation? Es ist wahrscheinlicher, dass Propaganda oder bestimmte Denk- und Verhaltensweisen implantiert werden, das ermöglicht nicht nur erneuten Despotismus, sondern ein absolut totalitäres Herrschaftssystem ungeahnten Ausmaßes.

      Es mag einerseits verlockend klingen, das Ergebnis wäre jedoch eine Katastrophe.
      Mal abgesehen davon, dass es der Traum für jedes noch so geartete Regime wäre.

      Ist doch praktisch wenn man dem planmäßigen Bauarbeiter (aus dem Reagenzglas?) nur den Wissenschip F13 zugesteht, für die sogenannte “Elite” natürlich der Chip A2 zur Verfügung steht.
      Meiner Ansicht nach müsste so ein System vernichtet und mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft werden.

      Man sollte so etwas nicht nur aus Bequemlichkeitsgründen in Betracht ziehen, sondern ganz konkret auch die Auswirkungen mit einbeziehen.

      Ist ein Fußballer, der ein Fuß- und Kraftimplantat eingebaut hat, überhaupt zulässig? Oder müssen sich alle anderen auch gleichzeitig technisch manipulieren lassen, weil sie sonst gegen diesen einen Fußballer chancenlos sind, da dieser nicht nur den Ball ins Tor donnert, sondern dies präzise über 100 Meter schafft, dabei selbs verstärkte Tornetze durchreissen und der Torhüter, sollte er den Ball fangen wollen, schwerverletzt ins Krankenhaus muss?
      Ist das dann überhaupt noch interessant? Braucht, wenn alle Spieler entsprechend hochgezüchtet sind, der Zuschauer dann auch Implantate, um überhaupt noch verfolgen zu können, was auf dem Platz vor sich geht?
      Macht das Spaß? Will man das?
      Wo fängt das an? Wo hört es auf? Was ist im Bereich dessen, was man noch akzeptieren kann?

      Das sind ethische und moralische Fragestellungen, die man nicht mehr so leicht beantworten kann.
      Bei StarTrek versucht man sich ja mit dieser Fragestellungen, siehe z. B. der Umgang mit den Borg, denn die sind ja letztlich nichts anderes als exakt das! Ist so etwas erstrebenswert?

  • Am 8. September 2013 um 16:09 besprach RasmusMoonpaw wortgewandt:

    Kennt irgendjemand hier den Film ‘Gamer’ ?
    Sehr sehenswert und zeigt die schlechten Seiten von solchen ‘Holo-welten’
    Nur zum empfehlen :D

    • Am 22. September 2013 um 23:00 entgegnete PaulDru daraufhin:

      Ach Mensch. Habe mir heute ein paar Let’s Talks angeschaut und wollte den Filmtipp gerade hier schreiben. Aber schön, dass den auch andere kennen. Echt ein guter Film – muss ihn mir mal wieder anschauen, ist schon etwas her!

  • Am 8. September 2013 um 13:15 erwähnte Fidler sau scharfsinnig:

    Cyberware ist ein Zweischneidiges Schwert, nehmen wir die Nanotechnologie/Implantate. Von Medizinischer Sicht aus ein Traum, was man damit erreichen könnte, gelähmte Menschen die wieder laufen können, Blinde die wieder sehen können etc. Vom Sicherheits Aspekt her ein reiner Alptraum, man stelle sich nur mal vor es gäbe Implantate wie bei Deus Ex. Künstliche Augen die es einem ermöglichen durch Wände zu sehen enorm gesteigerte Kraft, die Fähigkeit extrem hoch zu springen und tiefe Stürze unbeschadet zu überstehen, welches Gebäude ist dann noch sicher?
    Ich mein, klar wäre es cool sowas zu haben, aber es ist auch verdammt gefährlich, man stelle sich die falsche Person mit einer solchen Macht vor.
    Wobei ich gestehen muss, ich würde mir sowas vermutlich einsetzen lassen, z.B. Nanobots die im Blutkreislauf mit schwimmen und einen von innen heilen.

    Aber ich bin allgemein ein großer (wenn auch skeptischer) Fan von der momentanen Entwicklung, Oculus Rift z.B. Ich werde mir vermutlich auch die erste Generation davon holen, obwohl es noch einig Kinderkrankheiten hat und noch nicht ausgereift ist. Aber wenn es das ist, was das auf dem Gaming Markt auslösen könnte. Was das für Möglichkeiten wieder gibt, aber auch gefahren. Einige haben ja jetzt schon Probleme damit zwischen Real und virtuell zu unterscheiden und für diese Menschen könnten Entwicklungen wie Oculus Rift sehr gefährlich werden. Wie ihr schon gesagt habt Virtuelle Realität, das könnte eine Segen und Fluch gleichermaßen werden.

    Aber so war es schon mit jeder neuen Technologie, es gab und gibt die Möglichkeit sie für gutes und leider auch für böses einzusetzen.
    Am ende kommt es immer auf die Menschen an, die diese Technologie einsetzen. Fluch oder Segen?

  • Am 7. September 2013 um 20:52 erwähnte Marc (tm) mit Wortwitz:

    Ich hatte nie ein Mobiltelephone, noch besitze ich heute eines. Nicht wegen “Technikfeindlichkeit”, sondern weil ich nach wie vor keinen Nutzen für mich darin sehe.
    Google Glass ist z.B. etwas, was ich interessant finde. Allerdings gefallen mir die Umgebungsvariablen nicht. Also z.B. NSA Schnittstellen, Kamera….

    Wir sind heute schon extrem von Technik abhängig. Man denke nur mal an etwas simples, wie Strom! Der Rest ist nur darauf aufbauend. Deswegen gefällt mir das Gespräch in Matrix zwischen Neo und einem Ratsmitglied, der nicht weiß wie diese Maschinen funktionieren, aber nicht den Mut hat sie abzuschalten, weil sie eben für das Überleben notwendig sind. Man sägt eben nicht den Ast ab, auf dem man sitzt.
    Das läßt sich auf viele Dinge projizieren.

    Das Problem mit der virtuellen Realität sehe ich eher in einr Verkümmerung oder Änderung sensorischer Schnittstellen. Oculus Rift ist ein gutes Beispiel: man sieht zwar 3D aber man fühlt es nicht. Es gibt ja z.B. die Tiefensensibilität, welche einen Einfluß auf das Empfinden hat. Dieses ist aber bei einer Holowelt nicht vorhanden. Das Gehirn muß dabei diese 2 unterschiedlichen Informationen aufeinandern abstimmen.
    Die Tiefensensibilität ist eine der sensorischen Eingaben, die man im normalen Leben kaum bewußt wahrgenommen wird.

    Was dies langfristig für Folgen haben kann? Keine Ahnung….

    Zudem waren die Änderungen in Bezug auf Technik und Soziales zwischen dem 18. Jhdt. und dem 20. Jhdt. deutlich größer. Man denke nur an die Entwicklung von Technik und Medizin! in dieser Zeitspanne.

    Wir leben lediglich in einer evolutionären Zeit.
    Wann war denn die letzte große technische Revolution?
    Ich würde hier die Wechselstromerzeugung sehen. Alles andere ist durchweg evolutionär.
    —-
    Die Kamerathese von Gronkh ist übrigens sehr gut!
    Wozu braucht man noch Überwachungstechnik, wenn jeder mit Google Glass, Smartphones und demnächst Smart Watches rumrennt?
    Warum braucht Google Glass überhaupt eine Kamera?

  • Am 7. September 2013 um 20:36 schilderte Bizzarrus heiter:

    Ich denke, in erster Linie die “Übergangszeit” bei der Virtuellen Realität würde schwierig. So der Zeitraum, in der man zwar in eine virtuelle Realität einsteigen kann, aber wegen Gesundheit, Ernährung, etc nicht dauerhaft drin sein kann. Früher oder Später würden die Konzerne die Technik dann soweit erweitern, dass man praktisch sein komplettes Leben in der virtuellen Realität verbringen kann – was wieder einige Probleme löst: Wer z.B. sein ganzes Leben in einer virtuellen Realität lebt, hat kein Problem, eine virtuelle Person zu heiraten und an ihrer Seite zu sterben. Wer das nicht möchte, kann die virtuelle Realität verlassen und sich in eine reale Person verlieben, die als besondere Eigenschaft eben hat, dass sie real ist. Hierbei ist natürlich auch der Punkt der Fortpflanzung wichtig, ähnlich wie Ernährung und Sport müssten Maschinen übernehmen, was die bewegungslosen Körper der Leute in der virtuellen Realität nicht können.
    Kurzum: Bis es eine virtuelle Realität gibt, die tatsächlich ausgereift ist, wird es wohl noch eine Zeit dauern, da eine solche Technik mehr umfassen muss als Nervenstränge zu beeinflussen, um die virtuelle Realität vorzutäuschen. Solange die Technik dies noch nicht kann, wird es vermutlich teilweise zu sozialen und gesundheitlichen Problemen kommen – weshalb ich davon ausgehe, dass die Konzerne dann relativ schnell nachziehen werden.

    Anders wiederum sieht es mit der Augmented Reality aus (von Google Glass bis zu Nanotechnologie oder ähnliches). Diese ist vergleichsweise leicht umzusetzen, benötigt weniger Fähigkeiten und auch weniger Rechenleistung, hat aber auch ihre Probleme: Hat man beispielsweise sich ein mechanisches Auge einsetzen lassen – egal, ob man das tat weil man kein (funktionsfähiges) Echtes mehr hatte, oder um seine Fähigkeiten zu erweitern oder warum auch immer – wird der Körper dagegen vorgehen (Ähnliches Problem wie bei Spendeorganen, Blutspenden und ähnliches: Der Körper muss erkennen, dass es nicht feindlich ist, sonst wird er versuchen, es zu vernichten. Bei Organen bzw Blut ist das noch recht einfach, da diese ja schon zumindest irgendeine Erkennung besitzen, ein stück Metall hat das nicht…). Wenn man dieses Problem umgangen hat, ist theoretisch in der Hinsicht viel möglich, man kann Körperteile ersetzen oder verbessern, und auf diese Weise kann ein Mensch z.B. von schweren Krankheiten geheilt werden. Neben der Problematik mit Vieren hat dies aber vor allem das Risiko, dass die Menschen so deutlich Mächtiger werden. Wenn jeder Mensch ein Auto hochheben kann oder seinen Arm in ein Gewehr verwandeln kann, birgt das ein gewisses Risiko^^ Dafür hilft es gegen viele Krankheiten und Behinderungen, durch eine Verbesserung des Magens könnte man vielleicht sogar Hungersnöte vertreiben. Außerdem bietet so etwas die Möglichkeit, dass Soziale Kontakte über große Entfernungen und sogar, wenn der eine in der virtuellen Realität ist und der andere nicht, aufrecht erhalten werden können.

    Schlussfolgerung: Ich freue mich darauf, wenn die Technik in diesen Bereich fortschreitet, auch wenn es mir bewusst ist, dass es viele Gefahren birgt und ich froh darüber bin, kein Politiker zu sein, der sich dann die Gesetze und die Schutzmaßnahmen dafür ausdenken muss :) Es wird wahrscheinlich ein paar Jahre lang ein durcheinander geben – vielleicht auch ein paar Jahrzehnte – und am Ende stehen dann die drei Fraktionen: Die Leute in der virtuellen Realität, die Cyborgs und jene, die jede Form solcher Technologie ablehnt. (Das entwickeln von Menschenähnlichen Robotern steht im übrigen hübsch im Übergang zwischen Augmented und Virtual Reality -> Körper aus dem Bereich der Augmented Reality, KI aus der Virtual Reality)

    MfG :)

  • Am 7. September 2013 um 19:40 nuschelte BewundernerFan betont fröhlich:

    Ich mach mir wegen dieser Zukunft mehr sorgen als ich mich freuen kann.

    Ich mach jetzt hier keinen auf Moralapostel, aber ich kenne jetzt schon genug Leute die kaum noch raus gehen weil ihnen der PC wichtiger ist als alles andere. Bei einem den ich kenne ging das sogar so weit das seine Freundin ihn einfach verlassen hatte ohne das er es wirklich mitbekommen hatte. Und das bring mich auch schon zu etwas was mir am meisten Sorgen macht. Wenn jeder Mensch sich den perfekten Partner zusammen stellen kann, werden dann diese Leute überhaut noch mal einen richtigen Partner finden? weil sie sind ja an etwas besseres gewohnt, denn den für einen absolut Perfekten Menschen gibt es nicht, jeder hat irgendwelche Macken.

    Und was mir auch Sorgen macht ist die Gesundheit der Menschen. Wenn man in der virtuellen Welt aussehen kann wie man will, wer legt denn dann noch Wert auf das Aussehen im Normalen Leben?! Und mit Aussehen mein ich jetzt nicht sowas wie das eigene Gesicht, sonder vom Körper her. Wenn jeder den Körper bekommt den er oder sie will, wer würde denn dann noch dafür etwas tun? sowas wie Sport zu machen. Auch hier kenne ich welche die alles an Sport aufgehört haben, weil ihnen der PC wichtiger war, und ich kann mir vorstellen das das mir der virtuellen Realität noch schlimmer wird.

    Ein andere Gesichtspunkt ist die Sache mit dem sozialem Leben. Wie ich eben schon gesagt habe, kenne ich jemanden der von seiner Freundin verlassen wurde und es nicht mal richtig mitbekommen hat, und wenn dann das mit der virtuellen Realität kommt, werden wahrscheinlich viel mehr keinen Wert auf so etwas wie Soziale Kontakte legen, denn man kann sich ja den perfekten Freundeskreis selbst zusammen stellen.
    Und wenn sich Menschen dann nicht mehr in der Realität kennen lernen, wie sollen sich denn dann noch richtige Partner kennen lernen. das hat dann zur Folge das es eine ganze Ecke weniger Kinder geben wird.

    Es mag auch Vorteile haben, eventuell kann man damit auch Leuten helfen die sonst in eine Therapie gehen müssten, aber somit währen alle Therapeuten arbeitslos. und wer weis was noch alles für Berufe verschwinden weil sie nicht mehr gebraucht werden. Zum Beispiel Mode, wer weis ob man Designer noch braucht wenn jeder den selben Anzug an hat um sich in der virtuellen Welt zu bewegen. oder Leute die sich um Freizeitaktivitäten kümmern, seien es Parks sauber zu halten oder bei großen Freizeitparks die Fahrgeschäfte zu betätigen, denn man kann ja alles virtuell erleben. Oder wer würde noch irgendwo hin reisen, ganze Urlaubsländer währen dann am Ruin, weil keiner mehr die Hotels in Anspruch nehmen muss. da könnte man noch Tausende von Berufen aufliste, die dann alle Arbeitslos währen.

    Ich sehe darin wirklich nicht all zu viel gutes. Bei aller Liebe zum Spielen, aber da setzte ich klar die Grenze, und ich hoffe das sich das ganze nicht all zu sehr durchsetzt.
    Ich glaube das mich für diese Aussage sehr viele hassen werden und alle diese Leute sollten sich mal an die eigene Nase fassen und fragen warum sie mich dafür hassen.

    • Am 10. September 2013 um 03:45 retournierte Stefan0815 daraufhin:

      Das hat nichts mit Moralapostel zu tun, das ist tatsächlich ein Problem.
      Ich erlebe immer mehr Menschen, die draussen herumlaufen und nur auf ihr Smartphone starren, oftmals dabei noch Stöpsel im Ohr haben. Sollte man sich erdreisten und nicht auf die Seite springen, wenn sie an Dir vorbeichatten, wird man höchstens böse angefaucht.
      Die merken es gar nicht mehr, dass sie der eigentliche Störfaktor im Ganzen sind. Das sind schlicht und ergreifend Junkies, schwerst Abhängige.

      Andererseits kann ich es vielen Menschen tatsächlich auch nicht mehr verdenken. Das reale Leben macht zunehmend weniger Spaß. an hört überall nur noch Schlechtes und Negatives, wann bekommt man schon etwas wirklich Positives vermeldet?
      Viele arbeiten nicht mehr, weil sie in ihrem Job Freude oder Berufung empfinden, sondern weil sie in diesen Job genötigt werden. Es ist kein Beruf (Berufung) mehr, sondern eben ein Job. Etwas, das man muss, nicht weil man es will. Und dann sitzt man in einer Abteilung mit 10 Kollegen zusammen, die alle gleichsam frustriert sind und keine Lust auf das haben, was sie machen müssen.

      Abends wird dann gesoffen, oder halt die Zeit totgeschlagen, denn für alles andere sind sowieso keine Mittel vorhanden. Ausgenommen natürlich die sogenannte “Elite”, deren Kids aber auch nichts anderes bleibt, als von einem Termin zum nächsten zu jetten, weil man muss ja den Elitestatus bedienen. Also auch wieder Mist.

      Familie gründen?
      Hier in diesem Land? Sorry, aber nö. Ich gucke mir diese verlotterte Politik an, ich gucke mir diesen Fanatismus an, der in diesem Lande vorherrscht, durch diverse Behörden usw. kontrolliert und inzwischen regelrecht zum Selbstzweck missbraucht. Da setze ich doch kein Kind in die Welt. Bin ich denn bekloppt? Als Mann sowieso, wenn die Alte irgendwann das Weite sucht, ist man die CashCow bis zum Lebensende, Rente ist sowieso nicht gesichert, trotz Job und wenn man arbeitslos wird, wars das sowieso.
      Für das Kind das selbe Spiel. Viele Familien wissen, dass wenn sie ein Kind großziehen, dieses irgendwann nichts anderes als Nutzvieh für die Gesellschaft wird oder eben auf dem Arbeitsmarkt sich ausbeuten lassen darf, bis es umfällt und am Ende eine Rente haben, mit der sie nur vor sich hin vegetieren werden – während sich einige wenige fürstlich auf deren Kosten die Bäuche vollschlagen.

      Wie gesagt, ich kann es verstehen. Vielleicht liest man auch viel Frustration aus meinem Texten heraus, aber bei dem, was ich an Erfahrung gemacht habe mit der Staatsmacht in den letzten Jahren. Sorry, Leute: Mit den Begriffen Ignoranz, Selbstherrlichkeit, Dekadanz, Überheblichkeit, Borniertheit und Rechthaberei habe ich das Ganze sehr wohlwollend umschrieben. Der Begriff “Recht” ist reinste Makulatur, und auch das bekommen immer mehr Menschen zu spüren.

      Dazu, klar… kommt diese furchtbare Ignoranz der Menschen. Zum einen, weil sie ständig mit belanglosem Dreck regelrecht zugemüllt werden, zum anderen weil die Spiele eben eine doch sehr einfache Flucht aus dem ganzen System sind.
      Das wird auch noch ein ganzes Weilchen so weitergehen, die Spitze ist noch lange nicht erreicht.

      Und solange wir solchem Müll wie BILD, RTL & Co. hörig sind und glauben, was uns Papa und Mama Merkel sagen, wird sich auch nichts ändern.
      Alle Macht der Bertelsmann AG, McKinsey & Konsorten!
      Das Ergebnis erleben wir… Tag für Tag.

  • Am 7. September 2013 um 18:47 begehrte Golluminator unerwartet:

    Mittelerde und Star Wars Universum ich komme !!!!!