"Dein ganzes Leben zerstört - in einer New Yorker Minute." -- es wird Zeit für ein neues Let's Play, und dieses Mal beehrt uns niemand geringeres als die Detektiv-Legende unter den Noir-Shootern: Max Payne.
Noch immer in der Residenz der Paynes schauen wir uns ein wenig um und steigen schließlich die Treppen hoch. Plötzlich Geräusche, wie von einem Kampf. Ein Mann brüllt, eine Frau schreit. Ein Baby.
Wieder einmal auf dem verhängnisvollen U-Bahn-Gleis stehen wir erneut den beiden ersten Schurken gegenüber. Schnell sind sie Geschichte, denn diesmal haben wir es etwas eiliger.
Durch die düstere Kanalisation laufend hören wir ein leises Gespräch von zwei sinistren Herrschaften. Sie bekommen einen Anruf aufs Handy - jemand spiele wohl den Helden bei der U-Bahn-Station und es sei nicht mehr sicher.
Alex ist tot, in der Ferne heulen Sirenen. Sieht nicht gut aus. Alle Spuren des Banküberfalls deuten auf Lupino, einem dicken Fisch im schmutzigen Becken der Unterwelt. Irgendeine große Sache geht hier vor sich. Und wir sind nun mittendrin.
Juchu, endlich sind nicht nur Frau und Kind tot, sondern endlich werden wir auf Grund eines miesen Hinterhaltes jetzt auch noch für die Hauptverdächtigen bei einem Polizistenmord gehalten und entsprechend gesucht.
Bitte beachten: der erste Teil der Aufnahme ist noch ein wenig stiller und "zurückhaltender" und stammt noch irgendwo aus dem dritten Quartal 2010. Also nicht wundern, wenn der Teil eventuell einen kleinen Bruch zu heutigen Aufnahmen darstellt.
Ein Knopfdruck auf EXIT und irgendwo rödelt irgendetwas in der Ferne herum. Der Weg führt über eine Treppe nach oben, in einen "Club". Aha. Sehr aussagekräftig. Einen Ganoven, der um die Ecke zockt, frittieren wir mit 'nem Molli.
Die Treppe abwärts führt uns tiefer und tiefer in das ehemalige Hauptquartier der Mobs. Um Bullet-Time zu sparen, hechten wir uns nicht um die Ecke, sondern springen ganz normal herum. Die ehemalige Wäscherei liegt still und verlassen da.
Der weitere Weg durch die bitterkalte Nacht führt über die Dächer der Stadt. Doch dort müssen wir erst einmal hinkommen. Wir belauschen einige Penner an einer brennenden Mülltonne, die sich hier den Arsch abfrieren.
Lautlos wie ein Kätzchen schleichen wir uns durch das halb zerstörte Gebäude und nehmen einigen der hiesigen Anwohnern das Leben. Höflich klopfen wir an eine Tür, hinter der lautes Geschrei unsere Aufmerksamkeit erregt.
Im kalten, tristen Wintergässchen macht wir noch immer Jagd auf Gognitti - doch endlich gibt es ein Vorwärtskommen. Statt manuell die Etagen hochzuhüpfen, bedienen wir uns einfach des Fahrstuhls, der sich hier praktischerweise rufen lässt.
Gognitti ist tot. Zumindest fast. Vorher würde die Made noch ein paar Informationen ausspucken müssen. Er war noch immer auf V und winselte schon bald wie ein Hündchen um sein Leben, während er munter seinen Boss Lupino verriet.
Hochmotiviert geht es in den Nachbarraum - ohne Painkiller und halb abgeklappt. Eine super Voraussetzung, um es mit dem gesamter New Yorker Untergrund aufzunehmen.
Über die eiskalten Dächer des pfeifendes Windes betreten wir das nächste Haus. "Berollen" wäre richtiger, denn mit einem Hechtsprung werfen wir uns in das Treppenhäuschen und schalten sogleich die ersten ungehobelten Lümmel aus.