Folge 4: Unglaublich! Das erste Dungeon!

Mit frischem Holz und Kohle sputen wir uns durch die einbrechende Dunkelheit zurück zur Heimatinsel. Gerade eben kam mir noch die lustige Idee, vielleicht – wenn es sich später anbietet – einen Thron direkt unter den Spawnpunkt zu setzen. Und jedesmal, wenn man stirbt, landet man dann auf seinem Thron.

Nächtliche Bauarbeiten

Völlig unkonzentriert bauen wir die Hölzblöcke liebevoll langsam zu einer verkorksten, undichten Hütte zusammen – viel zu wenig Holz für unsere geräumigen Platzwünsche. Denn so eine Insel, da will man ja liebe eine formidable Strandvilla haben, kein stinkendes, kleines Wohnklo.

Zwei erste Fackeln sorgen für ein wenig Licht bei unser nächtlichen Arbeitsorgie – denn in Minecraft wird Nachts nicht geschlafen. Wahlweise ums Leben gezittert oder gebaut, aber für Augen zu ist keine Zeit. Mit einer frisch erstellten Steinaxt können wir uns jetzt auch viel schneller durch die Holzblöcke – und später am Tage auch durch Baumstämme – boxen.

Und noch eine Idee zwischendurch: Die ganze Hütte nach hinten raus (denn vorne wollen wir ja Fenster haben) als riesigen, breiten Wasserfall tarnen – mit einer Terasse, die aus dem Wasserfall herausragt und noch einen kleinen (von unten?) beleuchteten Pool zum Planschen bietet. Hach ja, die mannigfaltigen Möglichkeiten bei Minecraft.

Per Hand und aus ominösen Gründen noch ohne Schaufel wühlen wir uns jetzt erstmal erneut durch den Sand, um einerseits später Glas machen zu können und um andererseits schon viel zu früh einen Keller auszuheben. Eigentlich aber nur, um die Nacht rumzukriegen, ohne tatenlos und für’s LP dann doch recht langweilig herum zu sitzen.

Freiluft-Dungeon

Endlich bricht ein neuer Morgen an und die Sonne flammt fiese Feinde das Lebenslicht aus, so dass wir uns wieder an Land trauen können. Dort scheren wir erneut die große Schafsherde aus der Nachbarschaft und bewundern die saftigen Pixelwiesen. Eine weitere Grube offenbart gar Unglaubliches: direkt an der Oberfläche befindet sich eines der ganz seltenen Dungeons. Unter einem der Sandblöcke steigt Rauch auf – dort befindet sich also auch der Monsterspawner. Ich kann behaupten, so etwas in rund zwei Monaten Minecraft bisher noch nicht gesehen zu haben. Die einzigen Dungeons, die ich bisher gesehen habe, befanden sich stets weit, weit unter der Erde.

Eine unglaubliche Map ist das. Perfekt für unser Let’s Play. Schön, dass ihr euch für diese Inselwelt entschieden habt. Die Entscheidung war absolut goldrichtig.

Nun aber weiter durch die Gegend – mit der Axt kloppen wir die Bäume um und sammeln Holz. Mitten im Sammelrausch zerbricht plötzlich die Axt – egal. Mit der Handkante metzeln wir uns durch den Forst, als ob’s kein Morgen gäbe. Gerade noch bewundern wir die langsam verschwindenden Blätter in der Luft, als Fraps die Aufnahme abbricht, weil der Plattenplatz mal wieder voll ist. Seufz.


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