Folge 458: Von Sekten, Göttern, Religionen

Bevor es auf die Große Melonenreise Nummer 2 geht, die dieses Mal wahrscheinlich noch etwas länger dauern wird als unsere erste, schnappen wir uns die Schaufel und erledigen eine weitere Kleinigkeit. Erde abbauen. Na super. Das verspricht ja wieder Spannung. Und Gelaber. Der Titel der Folge verrät es bereits, heute reden wir ein wenig über den Glauben. Ganz egal, in welche Richtung er auch gehen mag. Von – aus meiner Sicht – merkwürdigen Menschen, die die Verantwortung für ihr gesamtes Leben einfach in die “Hände des Herrn” geben und sich somit – so oder so – vor der Verantwortung ihres eigenen Lebens drücken. Von merkwürdigen Menschen, die sich tatsächlich “Heilendes Wasser” von dauergrinsenden Sektenführerinnen kaufen.

Fragen über Fragen

Warum bauen sich Katholiken riesige, prunkvolle Tempel für einen demütigen, bescheidenen Gott? Warum speisen sie nicht die Armen, warum investieren sie nicht in die Wissenschaft, um Krankheiten zu heilen, wenn doch klar ist, dass es keine wundersame Heilung geben wird? Warum antwortet man auf solche Fragen meist mit Gottvertrauen, während der Papst ein komplett schusssicheres Papstmobil fährt? Warum laufen da Horden alter Männer herum, die uns diktieren wollen, wie angeblich die Welt funktioniert, wenn keiner von ihnen ein besserer, Gott näherstehender Mensch ist als all die anderen Menschen, die ihrer eigenen Religion angehören? Wie will die angeblich unfehlbare Kirche ihre Unfehlbarkeit erhalten, wenn sie doch über die Jahre immer wieder beweist, wie fehlbar sie ist? Warum nicht zugeben, dass es sich um eine menschliche Institution handelt, mit gläubigen Menschen, mit gleichgesinnten Menschen? Ist Stolz nicht eine der Todsünden? Oder Gier?

Der Glaube versetzt Berge

Man verstehe mich nicht falsch, im Gegensatz zu den einzelnen Religionen gönne ich jedem seinen eigenen Glauben, solange er niemand anderem schadet. Ich bin fasziniert von den Gedanken und Überzeugungen, kann sie aber nicht immer nachvollziehen. Ich fühle mich bei solchen Themen manchmal ein wenig außenstehend, weil ich einfach nicht an “den da oben” glaube, der das Schicksal lenkt und sicher hier und dort ein Wunder wirken wird. Ich sage aber nicht, dass “der da oben” nicht existiert. Denn seine/ihre Existenz – wenn auch niemals zu beweisen – fängt dort an, wo jemand an ihn/sie/es glaubt. Ob es sich dabei um Jesus Christus, um Buddha oder um das fliegende Spaghetti-Monster handelt.

Mutter Natur

Ich wünschte nur, es würden all jene Menschen, die so stark an ihre Gottheiten und Religionen glauben, dabei nicht vergessen, dass sie ein Teil des Kreislaufs der real existierenden und greifbaren Natur sind. Nicht die Schöpfung einer unsichtbaren Gedankenkraft, die im “Himmel” sitzt und Körper aus Lehm formt. Mit Sinnbildern von Adam und Eva, die auf jedem Bild aus unerklärlichen Gründen einen Bauchnabel haben und die – der Bibel nach – eine ganze Welt mit Inzest überfluteten.


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