Mit der Schaufel buddeln wir uns quer durchs sandige Gelände und tragen nach und nach das frische Rieselgold ab. Wir werden eine Menge davon brauchen, denn die ganzen Baustellen werden noch viel Glas verschlingen....
Wir schlagen uns durch die Dunkelheit und lassen die lodernden Flammen des Strandhauses und der Bäume hinter uns, auf dem pyromanischen Amoklauf in Richtung Monsterfalle und Wolkenhaus.
Nach der apokalyptischen Nacht befinden wir uns nun in neuer Frische auf Reihen in Richtung Meer vom Strandhaus aus.
Noch immer auf Achse in unbekannten Ländern starten wir durch in diverse Höhl... Absturz! Erneut ist Minecraft einfach abgesemmelt. Scheint hier in den fernen Gefilden wohl öfter mal vorzukommen.
Langsam tauchen wir wieder auf und erreichen die nächste Insel - auch hier wieder Eis und Schnee. Scheinbar kommen wir aus dieser Kälteregion gar nicht mehr so recht raus.
Mit tausend Tonnen Glas unter'm Arm laufen wir in Richtung Monsterfalle und machen noch kurz einen Abstecher in Richtung Schaf zum abscheren. Doch plötzlich ein heiseres Röcheln.
Noch immer versuchen wir den zombiologischen Zombie durch die Glaswand in Richtung Kaktus zu locken, in den fast freiwilligen Freitod.
Auf der neu angelegten Glasplattform über der Monsterfalle zeigen wir uns ein bisschen wie günstige Prager Nutten am Straßenrand und bieten unser wohl schmeckendes Fleisch zum zombiösen Grillfest feil.
Die Monsterfalle ist nun endlich einigermaßen fertig, wenn auch nicht sehr attraktiv, so doch immerhin funktionell. Um der Hässlichkeit ein wenig zu entgehen, probieren wir nun, den äußeren Teil des Glases der Plattform gegen Holz auszutauschen.
Weiter geht es mit der neuen Monsterfalle, die wir ob des Minecraft-Absturzes notgedrungen leider nochmal aufbauen müssen.
In der Ferne tobt noch immer der romantische Seniorenschwof zum Vorabend - doch unter all den üblichen Frührentnern beim trauten Stelldichein finden sich plötzlich auch gar exotische Exemplare nebst Skeletten, Zombies und Creepern.
Eine plötzliche Explosion verhallt in der Nähe. Der Schreckmoment ist vorbei - ganz offensichtlich hat sich einer der Jägersleut vom Human-Mod mit einem Creeper angelegt, der daraufhin vor lauter Frust einfach mal in die Luft gegangen ist.
Gleich zu Anfang schmirgelt Minecraft wieder ab, aber zum Glück haben wir diesmal ja erst vor kurzem gespeichert und können direkt ohne Verluste weiterzocken - zum Glück. Gottseidank.
Bewaffnet mit Wolle und Glas und gutem Willen reißen wir die Decke des Erdgeschosses im Wolkenheim nochmal raus, um diese in einem höchst komplizierten und technischen Vorgang einfach nochmal eine Etage höher zu ziehen.
Das Klötzchen brennt - und so haben wir hier ebenfalls ein schnuckeliges Signalfeuer - denn jede Lichtquelle gaukelt einem vor, dass die Karte tatsächlich bewohnt und man selbst hier nicht ganz so alleine sei.