Folge 1: Mein Craft, Dein Craft

Die kleine Umfrage im Channel ist durch und mit unglaublich großer Resonanz – immerhin drei Seiten Kommentare in kürzester Zeit – dürfte es wohl klar sein: Herzlich Willkommen zum Minecraft Let’s Play, welches hiermit offiziell beginnt.

Da es sich bei Minecraft um ein “Open End”-Spiel handelt – es gibt also kein wirkliches Ende oder Ziel im Spiel – bin ich mir noch nicht sicher, wie wir das Ganze aufnehmen werden. Die ersten Folgen nutze ich erst einmal dazu, das Indie-Game für jene, die es nicht kennen, vorzustellen – und zeitgleich noch ein wenig zu zeigen, was ich bisher so privat vor mich hingebastelt habe. Meine Behausung ist kein Vergleich zu professionellen Minecraft-Zockern, die mit Map-Editoren ganze Welten erschaffen, aber dafür alles manuell und mit Liebe rumgeklotzt.

Ob wir dann an dieser Map weiter schrauben oder vielleicht gemeinsam eine neue beginnen, das finden wir dann anschließend hoffentlich gemeinsam heraus. Nun aber erstmal ab in die erste Folge.

Es ist Nacht in den unbekannten Landen. In leichter Entfernung werfen wir einen ersten Blick auf Gronkhs alte Gammelbude in voller (nächtlicher) Pracht und laufen anschließend ganz grob die Gegend ab. Ein kleiner Blick in die Minen hinab, per Schwertstreich aus einem Schwein zwei Koteletts geschnitten – und schließlich betreten wir die Bude durch den Vordereingang, während langsam die Sonne am Horizont aufsteigt.

Die bescheidene Hauptresidenz

Als erstes im Hause schauen wir uns mal den Wassergraben genauer an. Jener ist so konzipiert, dass er Monster und Tiere, die dort hineinfallen, mit der Strömung nach unten zieht und dort unbarmherzig ertrinken lässt. Ebenfalls durch die Strömung kommen die Sachen, die die Viecher droppen lassen, elegant in das Untergeschoss des Hauses geschwommen, wo man alle Items bequem einsammeln kann. Sehr praktisch. Desweiteren ist der Keller auch Zugang zum neuen U-Bahn-System, zu einer weiteren Monsterfalle – und zur kleinen, eingelassenen Jagdhütte an der Vorderfront, die wir uns direkt mal anschauen. Besonders gelungen finde ich da den eingelassenen Kamin, der trotz Holzwänden brav vor sich hinkokelt, ohne alles abzufackeln.

Nun außen rum und wieder rein – es folgt das erste Stockwerk, wo der allererste Raum, der hier jemals erstellt wurde, inzwischen ein kleines Crafting-Zimmer geworden ist. Vier Truhen voller Zeugs laden zum Stöbern ein, drei Öfen sind zwar nicht besonders viel, aber bieten immerhin einigen Freiraum beim gleichzeitigen Einschmelzen.

Es folgt ein kleiner Gang nach draußen über eine Art Terrasse und dort über eine gläserne Brücke durch Baumwipfel, bis hin zu einer kleinen Plattform mit Blick über das Tal mit künstlich angelegten Wasserfällen und Seen, unter denen eine von oben nicht sichtbare Bahnhofshalle für die neue U-Bahn schlummert,die sich derzeit noch im Bau befindet. Aber das schauen wir uns dann später noch an.

Wolkenland

Jetzt erstmal über die große steinerne Treppe nach oben, über ein kleines Stück schwebendes Land. Hier ist man normalerweise immer genau inmitten der vorbei ziehenden Wolken, aber ausgerechnet heute ist leider ein fast wolkenloser Tag, so dass man nicht sieht, wie man mitten durch eine solche hindurch laufen kann. Schade. Über das Landstück geht es weiter durch einen steinernen Schutzwalls, zu einem kleinen künstlichen Strand über den Wolken, wo ein ebenfalls künstlich angelegter Wasserfall von oben kurz Rast macht, bevor er sich weiter nach unten ins Tal ergießt.

Am anderen Ende des Schutzwalls führen zwei hölzerne Türen zum Wolkenhaus, das ursprünglich nur ein kleiner Versuch werden sollte, einen Garten über den Wolken anzulegen. Daraus ist dann schließlich ein mehrstöckiges Gebäude entstanden, welches Etage für Etage bis hoch über die Wolken führt. Die erste Etage ist dabei das, was besagter Garten hätte werden sollen oder vielleicht sogar noch wird. Dort entspringt ein weiterer Wasserfall und strömt viele, viele Meter hinab in die Tiefe, in die andere Seite des Tals. Bei Nacht ist der Fluß, welchen er ergibt, beleuchtet, was recht malerisch aussieht.

Die nächste Etage hat ein wenig Baumhaus-Feeling. Von großen Bäumen umgeben und aus Holz und Stein gebaut bietet sie vor allem eine Aussichtsplattform über die andere Seite des Tals. Eigentlich ein guter Ort, um mal die Idee mit den tatsächlichen Baumhäusern weiter zu verfolgen.

Im dritten Stock besteht der Boden komplett aus Baumwolle und war so eigentlich als oberste Etage geplant, die komplett weiß und flauschig werden sollte, so wie Wolken eben. Doch dann kam die Entdeckung, wie man aus Sand Glasbausteine herstellen kann – und somit wurde dann doch noch eine Etage draufgesetzt, diesmal komplett aus Glas. Hier entspringt übrigens auch der erste Wasserfall, der unten beim künstlichen Strand landet.

Nächste Station ist nun die U-Bahn. Somit machen wir uns auf den Weg aus dem Himmelsreich in die Tiefen der Erde herab.


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Wuang Yen liegt am Boden und wir wahrscheinlich entsprechend sauer sein, wenn er wieder aufwacht. Deshalb sollten wir hier schleunigst verschwinden. Doch ganz so leicht ist das nicht, dass draußen vor der Türe warten seine Schergen.2

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Kurz vor Rifton mussten wir nochmal eine kleine Erkundung starten und sind dabei auf den Schönwetterhof gestoßen. Dort sehen wir uns natürlich auch ein wenig um.3


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Dieses Let's Play zu Minecraft Show wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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