Folge 28: Ein grausamer Voodoo-Bosskampf

Durch den Fahrstuhl düsen wir aus Monkey Island 1 wieder hinab zum Ende von Monkey Island 2. LeChuck erscheint – und wir drücken schnell den Hebel, um wieder nach oben zu fahren. Der Bart des Zombiepiraten verklemmt sich in der Fahrstuhltür – und schon bald haben wir die dritte Zutat für eine Voodoo-Puppe. Etwas vom Kopf: ein Stückchen Bart.

Etwas vom Körper

Jetzt fehlt nur noch etwas vom Körper. Damals war es etwas Rotz von Largo – und zufällig haben wir noch ein blütenreines Taschentuch dabei. Geben kann man ihm das nicht, also benutzen wir das Tempo in der nächsten Runde mit dem Zombiepiraten. Und tatsächlich – er pladdert uns einen triefenden, dicken Wackelpudding aus der untoten Nase direkt ins nun nicht mehr so blütenreine Taschentuch.

Eine eigene Voodoo-Puppe

LeChuck bedankt sich auf seine ganz spezielle Art und Weise: mit einer Armada aus Schmerzen und Todespein. Wir finden uns im Fahrstuhl wieder, wo wir schnell das verrotzte Taschentuch ebenfalls in die Tüte packen. Bevor wir jedoch noch eine Puppe mit in die Tüte geben können, kommt LeChuck wieder. Geistesgegenwärtig fahren wir schnell mit dem Fahrstuhl nach oben und stellen dort die Voodoo-Puppe endlich fertig.

Runde 1: Die Nadel vs. LeChuck

Hinab geht es wieder in die Kellergewölbe, wo wir uns nun endlich dem übellaunigen Zombiepiraten stellen können. Schon taucht er auf der Bildfläche auf – und wir stechen die spitze Nadel der Spritze durch die unpersönliche Voodoo-Puppe. LeChuck krümmt sich vor Schmerzen, doch angeblich mache ihm das nicht so wirklich viel aus. Aber warum tritt er dann den Rückzug an?

Runde 2: Die Gummipuppe vs. LeChuck

Wir folgen dem humpelnden Nemesis in den Nachbarraum, wo er sich über uns und unsere profipiratenhafte Voodoo-Magie lustig macht. Lächerlich, wie er sich in umgekehrter Psychologie versucht. Gönnen wir uns doch mal den Spaß und dehnen den Miniatur-LeChuck wie eine Gummipuppe. Doch auch hier verhöhnt er uns noch immer, ebenso wie bei einem weiteren Nadelstich.

Es wird Zeit für den ultimativen Vooodoo-Test: reißen wir der Puppe doch mal ein Bein aus.

Runde 3: Das Ende des Zombiepiraten

LeChuck krümmt sich abermals vor Schmerzen. Plötzlich, wie von Zauberhand, reißt sich ein Bein von seinem Körper, der weiße Knochen aus dem grünen, vermodernden Fleisch lugend. LeChuck fällt, paralysiert, wie in Zeitlupe, sein gesamtes Unleben vor dem geistigen Auge vorbeiziehend. Sein schwerer, feuchter Körper klatscht mit einem schmatzenden Geräusch auf den harten Kellerboden. Einer seiner Arme, nur noch zusammengehalten von letzten Sehnen und wimmelnden Maden im weichen Fleisch, löst sich ebenfalls vom Körper.

Der Zombiepirat ist besiegt. Er hegt nur noch einen Wunsch. Er möchte, dass wir uns ihm nähern und ihm helfen, die Maske von seinem Gesicht zu zerren. Sicherlich eine seiner letzten Finten. Doch er bittet uns so inständig, dass wir ihm letzten Endes diesen letzten Gefallen erweisen. Immerhin war er ein Erzfeind von besonderer Qualität – und auch im Tode nur ein Opfer der Liebe. So gesehen auch ein Bruder des Herzens.

Das wahre Gesicht des Nemesis

Aber keine Zeit für Rührseligkeiten. Wir knien uns neben den Schrecken der Meere und nehmen ihm wie gewünscht die Maske ab. Darunter… das Gesicht eines kleinen Jungen. Guybrush erkennt ihn als seinen bösen Bruder Chuckie. Er wurde von Mutti geschickt, um uns zu suchen und bittet uns, das Bein wieder an die Puppe zu kleben. Jetzt geht alles sehr schnell: ein Mitarbeiter vom Jahrmarkt taucht auf und schickt uns nach draußen.

Ein merkwürdiges… Ende?

Plötzlich ist Guybrush wieder ein kleiner Junge, ebenso wie wir nun Chuckie in seiner eigentlichen Gestalt sehen. Auch Mami und Papi sind da – und sie leben, ganz wie in unserem Traum damals. Sie haben sich Sorgen gemacht, wo ihre Jungs abgeblieben sind, hier auf dem Jahrmarkt “Big Whoop”.


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Die Stimme

Dieses Let's Play zu Monkey Island 2: LeChuck's Revenge wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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