Folge 43: Elfen: Selbst im Tode nutzlos

Mit “leichter” Verspätung, weil ich unsäglich viel außerhalb der Rolle des Lords zu tun habe, folgt erst heute der Artikel zu diesem böswilligen Spiel. Doch dafür wird dieser ganz besonders, denn ich schreibe ihn heute in Blau! Wieso? Einfach weil ich Lust darauf habe.

Mein Zwergenhaufen – meiner

So sah es also aus: Fremde durften nicht die Hallen betreten, aber ein riesiger furzender Troll besaß die Berechtigung. Womöglich, weil er eingedrungene Zwerge umbrachte und auf einem Haufen türmte. Doch nun, da der Troll niedergerungen war, sollte der Zwergenhaufen ordnungsgemäß in den Besitz des Overlords übergehen. Der Tempel spaltete sich in mehrere Wege, wobei sich der Lord für den linken Pfad entschied. Auch hier wachten wieder Geisterelfen über die gefallenen Elfen und zogen ihre Patrouillen.

Vor den Elfenblicken entziehen

Die lautlos springenden und Staub aufwirbelnden Banditen, bemerkten die Rastlosen leider nicht. So musste sich der Lord ihren Blicke entziehen um unerkannt die Gräber zu öffnen und den geisterhaften Mechanismus darin zu finden. Tiefer ging es in die Grabstätte, weitere Elfengeister lauerten, jederzeit bereit die Eindringlinge zu erledigen. In den Seitengängen sollten sich weitere Gräber befinden – allerdings auch die diebischen Eindringlinge, denen kurzerhand der Gar ausgemacht wurde.

Der Westflügel ist fertig

Es waren die gleichen Schurken, wie auch im brennenden Schloss Rauschingen. Was mochten sie nur vorhaben? Was auch immer es sei, der Overlord würde es zu verhindern wissen. Doch bis zur Aufschlüsselung schummelte sich der Herrscher durch die Stätte, lies seine Schergen weitere Gräber öffnen und mystische Mechanismen aktivieren. Doch als alle Kammern erforscht wurden, rannte in just dem Moment ein Scherge durch die Reihen der Elfen und erregte somit ihre Aufmerksamkeit.

Blinde und taube Wächter

In schneller Flucht machte sich der Lord auf, um zum Ausgangspunkt der Stätte aufzubrechen, bis jedoch zwei vereinzelte Geisterwachen in den leeren Flur starrten. So kam der Lord vorerst nicht weiter und so wartete er, bis die Elfen gedachten weiterzuschweben. Und er wartete… und wartete… und wartete… Und schiss aufs Warten, machte sich die Blindheit der Elfen zunutze und zog einfach mitsamt seiner gesamten Schergenarmee an ihnen vorbei.

Mehr Patrouillen

Gleich dort, wo der Troll fiel, befand sich unweit entfernt eine verschlossene Tür, hinter die eine Wurzel von Oberons Baum führte. Es mussten nur noch die Mechanismen im Ostflügel aktiviert werden, um das Tor zum Öffnen zu bewegen. An diesem Ort patrouillierten ebenfalls Elfen, allerdings war es möglich sie in Kammern einzusperren. Diese wurden zum Teil vom Lord geplündert, bis die Elfen Lunte rochen und seine Großartigkeit verfolgten. So trat er die Flucht an, suhlte sich in Unschuld und beschloss die Elfen einfach einzusperren.

Wie man Geister einsperrt

Einfach? Mitnichten, denn sie haben bereits Schergenfleisch gewittert und waren somit zu aufmerksam um hinters Licht geführt zu werden. Der Lord hatte die Nase voll und lief einfach durch ihre Reihen hindurch, bis zur nächsten Kammer. Auch hier warteten Patrouillen, die noch keine Ahnung hatten was hier vor sich gehen sollte. Mit schnellen Gedanken lies er die Kurbeln betätigen, um die Geisterelfen in den Kammern einzusperren. Sie schienen selbst nicht zu wissen, dass die Türen über derartige Mechanismen verfügten.

Lächerliche Elfenangriffe

Der letzte Mechanismus-Sarg wurde geöffnet und so auch das Tor in der Mitte des Tempels. Der Lord kehrte zurück und überlegte sich, wieso er die schwächlichen Geister fürchten sollte, denn ihre Angriffe waren so furchterregend wie warme Wattebällchen. Zurück beim Haupttor, kam die Gruppe zu einem bezaubernden Innenhof – doch die Diebe sind vor ihnen angekommen, haben wahrscheinlich die Taten des Overlords ausgenutzt. Allerdings sind sie zu spät, denn die Zwerge haben bereits das von ihnen gesuchte Artefakt gestohlen.

Synchronstimmen zum Abgewöhnen…

Ihre Anführerin Jule, mit der nervigen Quietschstimme, konnte diese Tatsache nicht ertragen und rief den Brüter herbei – jene Kreatur, die zur Teleportierung fähig war. Doch aus dem Portal des Brüters kam umgekehrt ebenfalls ein Ankömmling herbei, ein großer schwarzer barbarischer Ritter namens Khan, der eine besonders unpassende und erstaunlich schlechte Synchronstimme besaß und in die ansonsten lautloseste Sequenz der Welt geworfen wurde. Er und Jule waren wohl ein Pärchen besonderer Güte. Nachdem sie abzogen, machte sich der Lord daran den letzten Wurzelknoten niederzumetzeln. Doch dieser war magisch geschützt, durch die Existenz zweier dümmlicher Trolle.


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Dieses Let's Play zu Overlord wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von TrueMG.

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