Folge 1: Der Anfang vom Ende

Manchmal ist die Welt angefüllt mit so unglaublichen Geschichten, dass zumindest eine davon unbedingt erzählt werden muss. Und so lasst mich die fantastische Geschichte um “Prey” erzählen, ihr werdet kaum glauben was hier vor sich gehen wird, außer ihr kennt das Spiel schon.

Mit Sikkmod!

Schau dich mal an – Haare doof, Jacke doof und zu feige deinem Girl zu erzählen, dass du sie liebst und aus dem Rreservat mit ihr willst. Dieser Waschlappen ist unser Protagonist, Tommy RotWeißer-Ketchup, ein moderner Cherokee. Naja, so doof sind seine Haare nun auch wieder nicht, denn wir spielen mit dem Sikkmod – das bedeutet nicht, dass das Spiel krank ist, sondern auf den grafisch halbwegs neuesten Stand modifiziert wurde und auch manche Gameplayverbesserung involviert ist.

Willkommen bei Tommy Nukem

Wie auch bei Duke Nukem beginnen wir klassisch auf der Toilette und können das machen, was der Alltag halt so bietet. Hände waschen, die Scheiße irgendwelcher Fremden runterspülen und Mülltonnen umschuppsen. Der Sikkmod hat leider nichts an den lausigen deutschen Untertiteln verändert. “Ei wont tu kik sam ässes antil de san goz daun” bedeutet hier so viel wie  ”Okay”. Machen wir mal das Licht überall aus, im Reservat muss Strom gespart werden.

Opa hat wieder geraucht

Großvater, Großvater, was trägst du heute nur für seltsame Kleidung? Die ist doch voll 1838. Opa Enisi ist noch ein Cherokee der alten Sorte, der seinen Enkel wieder auf die alten Tugenden zurückführen will – bald werden wir ihn anbetteln den alten Pfad zu finden, denn es wird was Großes geschehen. Ach Großvater, du bist heute wieder so senil. Hast du deine Tabletten nicht geschluckt? Jedenfalls – das Schöne an Prey ist, dass sämtliche Interfaces und Buttons manuell angewählt werden müssen. Das wird recht schön in dieser Spelunke demonstriert.

Runenmann

Wir klicken uns mal durch die hiesige Liedervielfalt, von Western, über Rock, bis Eigenwerbung ist alles dabei. Unsere herzallerliebste Jen – ebenfalls Indianerin – die wieder alle Hände voll mit Saufköppen zu tun hat, ruft uns mit dem bezaubernden Kosenamen “Fett-Affe” zu sich an den Tresen. Doch ich kann nicht, schließlich wollen die Arcade-Games ausprobiert werden. Den Anfang macht “Runenmann”, ein Spiel das es so bisher noch nie gegeben hat. Ich war darin schon einmal besser, doch der Vorführeffekt lässt mich wie einen Idioten aussehen.

Geld uffn Kopp haun

Genug davon, Papa will ein ganzes paar Schuhe und setzt sich an den Slotautomaten – oder auch Einarmiger Bandit genannt. Komm schon Baby, ein paar Credits habe ich doch noch, das ist nur die Aufwärmphase, hier sahne ich groß ab und kann mir neue Kuhlederfellsitze für mein Motorrad kaufen. Ach pfeif doch der Fettaffe drauf, ich schau mal was in der Glotze läuft. Ahja, Adress Unknown, davon kenne ich bereits alle Folgen, kein Bedarf. Na gut Schnuckimund, was willst du denn?

Eine Rohrzange –  wozu nur?

Sind es gar Liebesbekentnisse? Beinahe, sie will, dass wir unsere dreckige Rohrzange von ihrer Ablage nehmen – ahja, ich verstehe schon. Das wars auch schon, Jen zieht wieder ab um der einzigen Kundschaft zwei neue Bier zu bringen. Ja… so kommen wir bei der Alten nicht weiter. Sie ist eben eine echte Cherokee, voller Indianerkraft unter der Haube. Darauf ein Bier, Oppes. Achja… und draußen heulen die Wölfe, schon die ganze Zeit über, etwas beunruhigt sie.

Eine Rohrzange – dazu!

Mensch Jen, werd doch vernünftig. Das Reservat ist so langweilig, dass ich schon anfange mit Spiegelbildern zu reden. Doch das Mädel will hier bleiben, bei ihrer Familie. Wenn die Famili unserem Tommy nur je etwas bedeutet hätte. Hier ist es aber auch viel schöner, mit den pöbelnden Trunkenbolden, die Jen anfassen… hey moment mal! Da möchte wohl jemand kräftig eins mit dem Schraubenschlüssel in die Fresse, aber bis es blutig spritzt! Doch statt Lob gibt es nur zweifelhafte Anschuldigen, wir hätten sie doch beinahe umgebracht! Oh Baby, “beinahe” ist gar kein Ausdruck!

Cameo: A.L.F.

Die Gemüter spitzen sich zu, bis ein Beben das Pub erfüllt und alle elektronischen Geräte ausfallen… was ist das? Das Notfallprogramm springt an – die Rede ist von fliegenden Objekten über Nordamerika. Was bedeutet das? Und wieso können Autos plötzlich levitieren? Und seit wann ist das Klo ein Parkplatz? Und wieso löst sich das Dach in grüner Scheiße auf? Eine Art riesiges maschinenartiges Dings fliegt über dem Haus und saugt alles ein, was nicht Niet und Nagelfest ist. Zum Glück aber… nein halt, wir sind doch überhaupt nicht Niet und Nagelfest! Um Gottes Willen, neeeeiiiiiin.


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Interessantes

Das Spiel

Die Stimme

Dieses Let's Play zu Prey wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

Praktisch

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