Folge 2: Von Außerirdischen entführt

Aliens! Warum schon wieder Aliens? Hatte Duke ihnen nicht schon ordentlich aufs Fressbrett gehauen? Die Penner hier scheinen ähnlichen Kalibers zu sein, überall diese organische Scheiße an den Wänden. Okay, wenn kein Badass in der Nähe ist, muss eben Tommy ran. Wenn-ich-hier-nur-irgendwie-heraus-käme.

Keine Achterbahn

Ganz offensichtlich befinden wir uns im Weltraum, in einem verfluchten Alien-Raumschiff. Und sie haben uns und noch viele andere Menschen gefangen und transportieren uns quer durch die Anlage, weiß der Teufel wohin. Was für hässliche Kreaturen ihr doch seid, wartet ab bis ich hier heraus komme… irgendwie! Hier gibt es keinen Indianergott, hier gibt es allerdings einen mutigen Flüchtling, der es schafft Tommy freizusprengen. Doch Jen ist noch immer auf dieser unlustigen Achterbahn des Todes – und keinen blassen Schimmer, wo Enisi gerade ist.

Das Puperzenportal

Alleine mit der Rohrzange bewaffnet, stellen wir uns der technologischen und intellektuellen Übermacht dieser Arschkrampen-Aliens. Ach, wenn wir gerade schon bei Ärschen sind: dieses Puperzenportal da vorne wird manch Einem vielleicht aus Duke Nukem Forever bekannt vorkommen. Dahinter warten gar ekelhafte Geschöpfe, geboren aus… von… ach, keine Ahnung, aber es muss irgendwas mit Rainer Callmund zu tun haben! Menschen, die irgendwie entkommen konnten, sind entweder tot oder psychisch völlig am Ende. Erlösen wir den armen Mann, damit er… besser da lang gehen kann. Oh diese Übersetzungen tun so weh.

Wurmloch-Boxen

Jetzt erst einmal etwas leiser sprechen, damit Tommy der Kopf nicht schmerzt. Wir wollen einfach mal anmerken, dass wir hier ein kleines Portal haben, quasi als Element entliehen aus dem gleichnamigen Spiel oder umgekehrt. Bedenkt man, dass der Release von Prey – nach langem Hin und Her – im Jahre 2006 war, Portal 1 aber erst im Jahre 2007 das Licht der Welt erblickte, allerdings als “Fortsetzung” eines Studentenspiels mit Portalen, so weiß man letzten Endes gar nicht mehr, wer sich da bei wem die Ideen entliehen hat, wenn überhaupt. Geht man durch diesen Bogen durch, passiert nichts, aber andersherum gelangt man in einen ganz anderen Raum. Verrückte Technologie! Was uns dahinter erwartet sind blinkende Lichter und Kopfüber laufende – also an den Decken gehende – Aliens und unglückselige Raben. Himmel hilf. Dann mal besser nichtsahnend weitergehen und AAAAH, von einem Monsterhund angefallen werden. Wie gut, dass der Schutzschirm dazwischen war.

Und was habt ihr so für “Probleme”…?

Durch die Türen kommen wir nicht, da fehlt uns gar das richtige Händchen. Die richtige Optik anscheinend auch, denn die Schwerkraft spielt ja hier völlig verrückt, laufen da Aliens an den Wänden entlang?! Was aber noch viel wichtiger ist als diese Spielerei, ist die Frage was sie mit den Leuten hier machen!? Aufgespiest werden sie, irgendwas verabreicht, ausgesaugt und abgesaugt. Das muss echt richtig schmerzhaft sein. Und da soll sich noch jemand über Hausaufgaben beschweren. Das hier sind ECHTE Probleme!

Enisi, NEIN!!!

Und wenn wir uns nicht beeilen, erfahren Opa und Jen bald das gleiche Schicksal. Doch was können wir nur tun? Der Schraubenschlüssel ist völlig wirkungslos gegen diese überlegene Technologie. Nein, Großvater, NEIN! … doch wir können nichts weiter tun als hinzusehen… die Maschine quetscht sämtlichen Lebenssaft aus unserem Ensisi… er wurde brutalst umgebracht, um das Blut aus seinem Körper zu melken. Ist es das, worauf die Aliens scharf sind? Unser Blut? Bald werden sie ihr Eigenes in Strömen verkosten können!!

Kurz darauf fällt die Energieversorgung aus – es war der Flüchtling von vorhin. Hätte er das nicht etwas früher einleiten können? Er aktiviert uns ein Portal – von der einen Seite Blau, von der Anderen Gelb. Woher kennen wir das nur?

Strom An – Strom Aus

Auf der anderen Seite wird es nicht köstlicher. Ein Lebensspender, der uns mit Lebenskraft versorgt, steht hier im Großformat für uns herum – quasi der große Bruder dieser kleineren organischen “Medipaks”. Und einfach nur des Spaßes wegen schalten wir die Maschine wieder an. Hups, da hat der Stecher wieder ein Opfer mit sich genommen. Wenn Blut an den Händen, dann nur von Aliens, also wird der Spielstand neu geladen. Durch eines dieser Portale kommt plötzlich ein Alienarsch gedröselt, der voll eins auf die Mütze bekommt. Seine organische Knarre gehört jetzt uns. Matsch better.

Roll den Ball & Art Bell

Energiesperre frei gemacht und tiefer geht es in den Grottensumpf, direkt zu einer uns bekannten Rätselei, ebenfalls wieder Duke Nukem Forever. Hier muss ein Glibberei an entsprechende Stelle gerollt und zur Explosion gebracht werden. Doch höre da, man hört plötzlich den Radiofunk. Eindeutig Mittelwelle – die Aliens hören unseren Funk ab. Es ist Art Bell, der Fakten und Eindrücke über den Alienangriff sammelt, dessen Wahrheitsgehalt auch noch nicht bei allen Erdbewohnern ankam. Kann ganz spaßig sein, aber in diesem LP möchte ich jetzt nicht die ganze Zeit vor dem Gerät hocken und nichts tun. Dann lieber den Monstern tüchtig den Wanst durchballern, Bämm Bämm.

Mr. Krabs zum Werfen

Jede Alienknarre besitzt einen Sekundäremodus, bei diesem hier ist es die Zoomfunktion. Wir haben also schon von Anfang an eine Sniper in der Tasche, war wirklich extrem nützlich ist. Als der Feind überrumpelt ist, trommelt schon wieder so ein Halbnackter an den Toren und nervt herum. Sorry Mann, aber das geht nur auf den Sack – ich erlöse dich, auf das du den Weg dort gehen kannst. Weiter gehts, wir finden eine neue “Waffe”, kann man sagen. Diese putzigen Alienkrabben fungieren uns als Handgranaten, was noch sehr nützlich sein wird. Außerdem eine weitere Neuerung, die Antigravitations-Schienen, an denen wir entlanglaufen können, gerne auch Kopfüber. WUHU!


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Das Spiel

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Dieses Let's Play zu Prey wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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