Vor nicht all zu langer Zeit ereignete sich ein Krieg zwischen dem persischen und dem indischen Reich. Die Armeen des Königs Sharaman begannen in schüttendem Regen den Angriff auf den Palast des Maharajas, in welchem viele gute Soldaten starben.
Der legendäre "Dolch der Zeit" liegt endlich in unseren Händen. Ein anmutiges leuchtendes Artefakt, dessen Griff mit Sand gefüllt ist.
Springen. Das Übliche. Man geht leicht in die Hocke, streckt geschwind seine Beine aus und so ist es getan: Springen. Das geschieht hier so oft, dass ich darauf überhaupt nicht mehr eingehen werde.
Oooouuuaaaah (mit viel Fantasie ein Zeitlupengeräusch). Natürlich haben wir diesen heroischen Sprung nicht geschafft, sondern fallen in hohem Bogen bis zum Erdkern [2]. Zurückgespult und erneut versucht, doch diesmal war das Schienbein im Weg [3].
Nach diesem mehr als gelungenen spunghaften Abenteuer, gelangen wir an den verabredeten Ort, der Thronsaal, wo das Desaster seinen Anfang nahm.
Hurra, Hurra, der Prinz schwingt heute wieder mal - hurra, hurra, der Prinz steht oben da. Manchmal ist er richtig platt, Zeit rückspulen nicht zu knapp [10].
Wie zu erwarten liebt Farah dunkle tiefe Spalten und klettert sofort in diese hinein. Natürlich kommt sie im Tigerkäfig heraus, kommentiert wie sie den Hebel zieht und kommentiert, wie sie in die nächste Spalte schlüpft.
Manch ein Hobby-Entwickler würde seine Gebiete nicht anders gestalten: Aus einem einfachen persischen Luxusbad, wird eine mit Fallen bespickt Todesroute. Wer baut denn so etwas!?
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Yuchu, eine Doppelfolge, da ich kommende Woche überhaupt nicht da sein werde. Also gut einteilen, sonst verdurstet noch wer. Das kann in Persien leicht passieren, nicht jedoch in diesem Rätselbad.
Einmal über die Wand bitte und schon erreichen wir meine Lieblings-Klingenfallen. Doch ein schlauer Zuschauer schrieb mir einst, man könne sich darunter hinwegrollen.
Huch? Irgendein technischer Fehler am Ende der letzten Episode. Was geschah? Farah lebt natürlich noch und alle Kreaturen sind beseitigt. So ein Glück. So ein Glück...
Der langsamste Spielekommentator der Welt, zockt auch heute weiter und bietet Euch immerhin satte 20 Minuten Gameplay pro Video an.
Jippieyayeah! Grell schimmert das Sonnenlicht durchs klaffende Loch des Palastes, wie ein Strahl der Hoffnung auf endliche Einsamkeit. So wirft der Prinz seine Schale ab und präsentiert pompös seine schwellenden Muskeln.
Wahnwitzig wagen wir uns erneut am sich beständig schließenden Scheunentor, natürlich mit der üblichen Ignoranz der von mir zuvor demonstrierten Abkürzung.
Da freue ich mich im Spiel, dass die Laggs komplett verschwanden, sehe ich nun im Nachhinein, dass die Aufnahme selbst stellenweise laggt. Also so langsam will ich nur noch kotzen.