Folge 1: Der Prinz von Persien kehrt zurück

Vor nicht all zu langer Zeit ereignete sich ein Krieg zwischen dem persischen und dem indischen Reich. Die Armeen des Königs Sharaman begannen in schüttendem Regen den Angriff auf den Palast des Maharajas, in welchem viele gute Soldaten starben. Auch der Prinz von Persien ritt mit in die Schlacht – der Beginn seines Abenteuers.

Eine lodernde Schlacht

Katapulte fegen Gesteinsbrocken und glühendes Feuer über die Zinnen, Blut fließt in Strömen, der Sieg ist gewiss. Doch egal wie viele Menschen sterben, welch großes Kriegsglück jeder Kämpfer erlangt, letztlich geht es nur darum wer zuerst die Schatzkammer erreicht. Auch den Prinzen kümmerte nicht das Schicksal der Mannen, sondern ausschließlich der Stolz, den er durch jenen Fund erlangen würde. Auch der kränkelnde Wesir scheint ein Interesse am Schatz zu haben, scheint es gar so als wäre der Angriff seine Idee gewesen. Steckt mehr hinter diesem Krieg, als der bloße Ruhm und das schnöde Gold?

Die Schlacht tobt weiter

Wie ein echter Sohn eines Kriegers, galoppiert der mutige Prinz durch die kämpfenden Massen, direkt auf das Eingangsportal des Palastes zu. Jedoch fällt dieses in sich zusammen, das Pferd unter ihm kommt zum Stehen und sein Reiter fliegt in hohem Bogen durch und über die fallenden Trümmer. Der Prinz überlebt, die Schlacht um ihn tobt weiter. Vor ihm versuchen getreue persische Soldaten mit einem Rammbock das Tor zu öffnen, doch als wir uns ihnen nähern, zerreißt ein explodierendes Geschoss die mutigen Mannen. Somit muss ein Umweg gefunden werden, über die Trümmer des restlichen Palastes. Doch lässt sich das Tor nach diesem Einschlag nicht nun doch öffnen? Vielzählige Kontakte mit Feuer verraten das Gegenteil.

 Katapulte kennen keine Freunde

Die erste Hürde des Prinzen besteht darin einen übermenschlichen Sprung über einen klaffenden Schlund zu vollführen. Da ich bereits mit der Steuerung vertraut bin, verwende ich die sicherere Methode und begehe einen Wandlauf, in stilvoller Zeitlupe, da wir diesen Move das erste mal ausführten. Gefolgt von einem Hochrennen an einer Wand,  begeben wir uns weiter, bis direkt vor uns der Boden weggesprengt wird. Diese persischen Katapulte sollten wirklich besser darauf acht geben wohin sie zielen, denn hilfreich ist dies nicht. An dieser Stelle lässt es sich sehr gut daneben springen, denn der plötzliche Kamerawechsel provoziert einen Sprung ins Leere. In der Demonstration wollte es einfach nicht klappen, aber glaubt mir: Wenn man zu spät abspringt, hüpft unser Prinz in die völlig falsche Richtung – gerade wenn man es das erste mal spielt, kann das mehrfach passieren ;D

Erster Widerstand

Im Gebiet des Feindes befinden sich selbstverständlich auch gestandene Feinde, mutige Männer, die ihre Klinge mit dem Prinzen kreuzen wollen. Doch ihrer Unerfahrenheit sei Dank, dass sie mit einem einfachen kontrollierten Angriff sofort das zeitliche segnen: Rüberspringen und zwei mal zuschlagen. Damit haben sie im Training sicherlich nicht gerechnet. Auch die beiden Herren auf den Zinnen, auch wenn sie durchaus ein paar Glückstreffer landen, sind letztlich machtlos gegen die machtvolle Klinge des Königssohnes. Im normalen Kampf hätten sie ansonsten durchaus etwas drauf, können gut blocken und austeilen.

Wasser belebt Geist und Körper

Wasser wirkt in diesen Breitengraden besonders belebend und so erfüllen genügend Schlucke aus dem klaren Nass den Prinzen mit neuer Lebenskraft. Ein Genuss, in den die feisten Inder nicht kommen, denn das Leben der darauffolgenden Vier wird schleunigst ausgelöscht. So wird es sich auch mit späteren Feinden verhalten – es gibt für jeden Gegnertyp eine generische Strategie, um sie möglichst schnell zu besiegen. Als wir uns weiterbewegen, schaffen es die Katapulte erneut unseren Weg zu demolieren. Hier sollten wir eigentlich zuerst den Wandlauf ausführen, sogar gleich doppelt. Darauffolgend erklimmen wir nur des Spaßes wegen eine Säule und erfassen einen Vorsprung, der auch mit einer Leiter hätte erreicht werden können.

Minimal fehlerhaftes Tutorial

Mehr einfache indische Soldaten, die kein Problem darstellen. Immerhin greifen sie nicht an, wenn wir uns gerade in einer Combo befinden – auch das gilt für absolut alle Gegner im weiteren Spielverlauf. Jedenfalls erfüllt ein Katapultgeschoss endlich seinen Nutzen und erzeugt ein klaffendes Loch an der Palastwand, zu dem wir uns nur noch herüber hangeln müssen. Doch an einer Stelle stehen wir zu weit oben und das Spiel erklärt nicht, wie wir wieder herunterkommen. Hier kann es sehr leicht passieren, dass man testweise einfach „springen“ drückt, was letztlich zum Ableben des Prinzen führen würde. Die rettende Lösung wird erst nach dem Hindernis formuliert – toll!

Noin, die Frames!

Mehr Gegner, die wohl von der Explosion an der Palastwand angelockt wurden. Wäre es doch besser für sie gewesen, wenn sie fern blieben, denn nun mussten sie die kalte Klinge des Prinzen schmecken. Ab hier würden wir das erste mal Säulen erklimmen, wenn wir das nicht schon vorher bewusst getan hätten (da ich „The Sands of Time“ schon durchgespielt habe), und gelangen zu einem Speicherpunkt, von wo aus der Prinz seine Geschichte weitererzählen würde. Zuvor gab es zwar einen kleinen Frame-Einbruch, aber der ist absolut zu verschmerzen. Ihr könnt Euch ja kaum vorstellen, mit welchen Aufnahmeproblemen ich zuvor zu kämpfen hatte.

 Den Schatz im Auge

Und so erreichen wir das Innere des Palastes, dessen Architektur jedweder Form des sinnvollen Designs widerspricht. Vielleicht war es auch nur eine Methode, um dem darauffolgenden Raum unpassierbar zu machen. Es war der Raum, in dem sich einer der legendärsten aller Schätze befand. Der „Dolch der Zeit“ – dies war das Objekt, auf das es der Prinz absah. Doch um an ihn zu kommen, musste zuerst diese Halle über Sprünge passiert werden, direkt über einen Korridor voller sich drehender Säulen mit gekrümmten Klingen, so wie über enge Balance-Akte an der Wand. Schließlich gelangen wir zu einem aberwitzig riesigen Raum, in dem ein riesiges bodenloses Loch klafft. Die begehbaren Vorsprünge, zu denen wir uns hinablassen müssen, bröckeln bereits bevor sie betreten werden, daher stellen sie kein elementares Hindernis dar.

 Der erste Tod

Schließlich wird ein solider Weg entlang der Vorsprünge gefunden und ein Sprungtanz über mehrere Säulen in großer Höhe, verschafft uns schlussendlich eine Passage zu dem eigentlichen Schatzraum, in dem der legendäre Dolch aufgestellt ist. Die Figur eines riesigen Mannes, womöglich der Maharaja, trägt sie auf seinem Kopf und hält seine Hand auf, über die wir nach oben gelangen können. Schließlich über einen Wechsel von Wand-zu-Kopf-Sprung, gelangen wir beinahe an die Spitze, doch das Timing fällt schlecht aus und unser Prinz donnert brutal auf den harten Stein. In einem erneuten Versuch – denn es gibt dankbare Zwischenpunkte – hüpfen wir schließlich doch noch bis nach oben und schreiten Stolz auf den legendären Schatz zu: Den Dolch der Zeit.


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Die Stimme

Dieses Let's Play zu Prince of Persia: The Sands of Time wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von TrueMG.

Praktisch

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