Folge 2: Untergang des Abendlandes

Der legendäre „Dolch der Zeit“ liegt endlich in unseren Händen. Ein anmutiges leuchtendes Artefakt, dessen Griff mit Sand gefüllt ist. Und was bewirkt dieser kleine Schalter an der Seite? Zeitgleich stürzt die Schatzkammer ein und das Geheimnis des Dolchs offenbart sich.

Der Dolch der Zeit…

Kaum ward der Dolch aktiviert, blieb die Zeit im Strudel stecken und der gewaltige Brocken, der dabei ist auf den Prinzen zuzustürzen, erhebt sich wieder an seine ursprüngliche Position. Als die Wirkung vorbei zu sein scheint, nutzt unser Königssohn den Moment, um dem tonnenschweren Brocken auszuweichen. Der „Dolch der Zeit“ trägt seinen Namen wahrhaft nicht zu Unrecht. Und ab dieser Stelle werde ich stets einen Counter einblenden, wenn ich den Sand der Zeit, also die Rückspulung, verwende. Im Artikel werde ich dies ebenso in eckigen Klammern erwähnen. Derzeit sind wir also bei [0].

…und der Sand der Zeit

Spielerisch wirft der Prinz das wertvolle Artefakt umher und flieht aus der einstürzenden Halle. Sie und die Flure zerfallen, doch die rollenden Fallen funktionieren noch immer. Geschwind hasten wir in den anderen Teil der Schatzkammer, die anscheinend nicht unter Einsturzgefahr droht. Hier befindet sich unser königlicher Vater, dem wir stolz unseren grandiosen Fund präsentieren. Doch dieser ist derzeit dabei einen noch weit größeren Schatz forttragen zu lassen: Eine gewaltige goldene Sanduhr, mit glühendem Sand – den Sand der Zeit. Der kränkelnde Wesir will nun seinen Lohn, trachtet nach dem Dolch, aber unser König verteidigt unseren Gewinn bravourös. Auch ist es ihm nicht gestattet die Sanduhr zu behalten. HAHA.

Ein Geschenk für den Sultan

König Sharaman ist durchaus ein gnädiger Eroberer, ordert an weder Tier noch Jungfrauen zu verletzen. Jedoch nimmt er sich ein paar holde Dienerinnen, darunter auch ein Weib, welche sich im Hintergrund versteckt. Ihre Rolle wird noch offenbart, doch bis dahin wird sie wie die Anderen, durch die gewaltige Wüste, auf die beschwerliche Reise zum Sultan von Asar, verschleppt. Ihm sollen Tiere für sein Bestiarium und Weib gehören, ebenso wie zahlreiche Schätze und die beeindruckende Sanduhr. Der Sultan ist hocherfreut über diese Präsente seines Freundes, doch stellt er sich die Frage, wieso denn der Sand so glühe. Der Wesir berichtet, es handele sich um einen Zauber, der noch nie von Menschenauge gesehen wurde. Doch dieser könnte nur mit dem Dolch befreit werden, welcher einem Höheren als ihm gehört – dem Prinzen.

Fataler Fehler – Entfesselung des Sandes!

Die Augen ruhen auf ihm und so gibt er nach. Mit zweifelndem Schritt nähert sich der Prinz der scheinenden Sanduhr und greift zum machtvollen Dolch. Die entführte Dame in Rot, deren Rolle noch unbekannt scheint, sieht dies mit Schrecken an, als wüsste sie was droht. Keinesfalls dürfte der Zauber entfesselt werden, so stürmt sie vor, wird von den Wachen gehalten und letztlich ist es zu spät. Die Klinge bohrt sich in die Öffnung der Sanduhr und ein gleißendes Licht erfüllt den Raum. Draußen zieht ein Sturm auf, schießt eine Druckwelle auf eben diese Position und der legendäre Sand der Zeit befreit sich aus seinem Gefängnis. Dieser Sand beginnt sogleich alle ansässigen anzugreifen, sie zu infizieren und zu verwandeln, selbst den König. Dies war es, worauf der Wesir hoffte. Alle unterlagen der Macht des Sandes… alle, bis auf Drei.

Die Geburt der Sandkreaturen

Der Wesir wusste durchaus was passieren würde, nun fordert er den Dolch um des Prinzen Tat rückgängig zu machen. Doch dem Alten ist nicht zu trauen, so fliehen wir in die große Halle, wo uns schließlich Trümmerstücke von ihm und der Sanduhr abschneiden. Nur die Soldaten des Sultans und Königs verbleiben auf unserer Seite der Trümmer, verwandelt in dämonische Sandkreaturen. Es wirkt beinahe wie ein Racheakt, für den Angriff auf den Maharaja; schließlich hat sein Schatz diesen Frevel gerächt. Die letzten Überlebenden, die noch nicht vom Sand der Zeit verseucht wurden, fliehen panisch aus dem Palast – so auch die junge Dame in Rot. Der Prinz hingegen, welcher ebenfalls überlebte und, so wie auch der Wesir, vom Sand verschont wurde, muss sich nun gegen die garstigen Mutanten wehren, die er quasi selbst herbeibeschwor.

Hilfreiche kleine Visionen

Die Taktik gegen diese Kreaturen ist recht simpel, da sie noch zu den schwachen Exemplaren zählen. Einfach über sie springen, ein Schwerthieb und schlussendlich den Dolch in den Wand gestochen. Diese Waffe ist das einzigst effektive  Utensil um den Sandmonstern Herr zu werden. Er absorbiert sie und den Sand der Zeit, der die assimilierten durchfließt, und läd sich somit wieder mit neuem Sand auf. Als die immer wieder neu erscheinenden teleportierenden Gestalten endlich besiegt sind, tut sich ein merkwürdiger Strudel aus Sand auf. Wir betreten ihn und stellen fest, dass er uns Visionen über die Herausforderungen der nächsten paar Minuten gibt. Außerdem können wir hier den Spielstand speichern.

Upgrades für den Dolch

Klingt diese Geschichte nicht unglaubwürdig? Keineswegs, schließlich erleben wir sein Abenteuer hautnah. Die fliehende Dame, welche uns im Kampf halbnützliche Hinweise gab, flieht aus unerfindlichen Gründen vor dem Prinzen. Unglücklicherweise, als wir ihr folgen, werden wir erneut durch Trümmerstücke abgeschnitten und so musste ein anderer Weg gefunden werden, direkt durch die Gemächer des Sultans. Hier befindet sich das erste Exemplar eines oft auftauchenden Upgrades für den Dolch: Eine Sandwolke. Dieser füllt nicht nur einen Großteil des Sandes wieder auf, sondern erzeugt auch Mini-Sandbehälter, die wir zu späteren Situationen nutzen können – mehr dazu zu entsprechender Zeit. Außerdem erhalten wir einen kompletten Sandcontainer, um die Zeit zurückzuspulen, wenn wir genug von ihnen eingesogen haben. Wirklich ein praktischer Haufen Sand.

Immer diese Trümmerstücke!

Hier in den Gemächern befindet sich eine neue Art von Hilfe, zur Umgehung von Hindernissen: Stangen! Man kann sich an sie klammern und schwungvoll in eine beliebige Richtung springen. In diesem Fall zu einer weiteren Stange. Nach kleiner darauffolgender Sprungpassage begegnen wir erneut der panischen Dame, doch erneut wird die Fliehende durch zufällig herunterfallende Brocken erschlagen – äh – von uns getrennt. Also heißt es: Erneutes Schwingen über die Gruben. Mitlerweile zweifelt der Prinz daran, dass sie überhaupt existiert. Wer kann es ihm übel nehmen, wenn er sie verfolgt wie einen purpurfarbenen Drachen, den man nie einholen kann?

Upgrade: Solo-Zeitlupe

An dieser Stelle begegnen wir unserem ersten kleinen Erfrischungsbrunnen an der Wand, den wir derzeit allerdings nicht benötigen. Der weitere Weg führt in ein weiteres Schlafgemach, wo diesmal allerdings weitere Sandfeinde warten. Schnell wird erkannt, dass der von ihnen absorbierte Sand ebenfalls die Minicontainer-Leiste steigert. Wird dies oft genug getan, erhält der Dolch seine nächste Fähigkeit: Das verlangsamen von Gegnern. Ein einfacher Dolchstich genügt, um sie in einen Zustand der Zeitlupe zu versetzen – sofern in den Minicontainern denn Sand vorhanden ist. Dass wir den Dicken verlangsamt haben, habe ich übrigens nicht bemerkt, weil mich der Text und die Säule ablenkte.

Hat der Sand einen Willen?

Nachdem die bösen Buben augeschaltet wurden, springen wir an die Wand und von da aus wird wieder munter an den Stangen geschwungen. Über ein Loch in der Wand gelangen wir zu einem weiteren Speicherpunkt, wo uns erneut Visionen helfen den Tag zu meistern. Der Prinz war nicht sicher was diese Visionen bedeuteten und wieso der Sand ihm einen Blick in die Zukunft gewährte, ihn vor den Gefahren warnte. Doch was er mit Sicherheit wusste war, dass am Ende des Flures eine weitere Sandwolke wartet.


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Das Spiel

Die Stimme

Dieses Let's Play zu Prince of Persia: The Sands of Time wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von TrueMG.

Praktisch

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