Folge 12: Pfeile, Fallen, Fail-Aufnahme

Der langsamste Spielekommentator der Welt, zockt auch heute weiter und bietet Euch immerhin satte 20 Minuten Gameplay pro Video an. Doch woher der Sinneswandel? Reine Kulanz? Freundlichkeit? Nein, Gesabbel über Aufnahmeprobleme, die keiner hören will.

Die Kantine rauf

Doch zu Beginn merken wir nichts davon und starten, so wie wir auch aufhörten, in der Soldatenkantine. Unser Prinz macht sich bereit, klopft den Staub vom letzten Monat ab und ab geht der blaue Fasan.  Nach oben soll es gehen, zuversichtlicherweise zu einer Sandwolke. Das Jump & Schwing erkannt, erklimmen wir das Mauerwerk und finden problemlos das ersehnte PowerUp-Wölkchen. Was nuschelte Farah in sich hinein? Ist doch völlig egal, interessiert doch eh niemanden. Interessanter sei der Ausgang nach draußen, wo wir vor die Wahl zweier Wege gestellt werden.

Nochmal von vorne

Der rechte Weg soll es sein und wir finden die nächste Schwing-Passage vor. Doch irgendwie vergeige ich zu erkennen, was nach dem Entgegenklatschen gegen die Wand zu tun ist und stürze ins unvermeidbare Elend. Ist doch egal! Den Sand lassen wir stecken und beginnen einfach nochmal von dort, wo dieses Video seinen Anfang nahm. Diesmal vernehmen wir auch Farahs Worte, welche grob folgendermaßen lauten: Ich kann nicht klettern Q_Q
Dafür kennt sie aber auch jede verdammte Farahsche Abkürzung.

Todeshaken-Pfähle: Der Klassiker

Der erste Aufnahme-Cut um an den Einstellungen zu schrauben, doch die Frames brechen noch immer ein, weshalb auch immer. Diese Geschehen jedoch nur so sporadisch, dass keine Notmaßnahme notwendig ist und lassen die Passage von vorhin mit, sogar einem sehr gekonnten, Waghalssprung hinter uns. Nun tauchen auch wieder die guten alten klassischen Holzpfähle mit Widerhaken auf – einfach so. Mensch, wie habe ich sie vermisst. Und von Stacheln aufgespießt werden ebenfalls – oh welch ein Freudenschrei. Wie gut, dass die fiesen Fallen nicht auslösen, wenn wir sehr langsam über die Stacheln laufen.

Prinzen kriechen nicht

Ein Hebel zum nächsten Knebel, welcher eine künstliche Farahsche Abkürzung erzeugt – für Farah. Schade, dass mein Stiefel ihr empfindliches Köpfchen verfehlt, als wir uns hier köstlich herumschwingen. Nur wäre es ohnehin keine gute Idee die Prinzessin niederzutreten, da ja noch genug Abschnitte warten, die nur für sie designt wurden. So auch das nächste Tor, unter dem sie einfach hindurchkrabbelt. Seien wir mal ehrlich: Hätte der Prinz die Möglichkeit selbst zu kriechen, hätte er dies auch selbst gekonnt. Doch davon steht nichts in den Steuerungsoptionen! Wahrscheinlich, weil Prinzen nicht kriechen. Nicht einmal vor dem Gameplay.

Wabbel-Wand

So geleitet ihre Unfehlbarkeit uns in einen Raum mit leicht angeglitchter Wand, von der es sich nur sehr beschwerlich abspringen lässt – so mit halbem Oberkörper im Sandstein. Letztlich gelingt jedoch das Kunststück und wir erreichen den nächsten Hebel, welcher die Zugbrücke herablässt und obendrein, bei Annäherung drei dutzend bösartige Elite-Soldaten beschwört. Zeit wieder in die Kämpfe hineinzukommen und den Schurken zu zeigen wer hier den Säbel in der Hose hat. Debil wie diese Gesellen sind, greifen sie sich auch noch gegenseitig an, was mir in keinster Weise missfällt. Nur eines stört mich: Sind die Kämpfe nicht normalerweise schneller oder täuscht es nur?

Legolas für Arme

Trotz allem Skill und Luck schaffen es die Sandkreaturen irgendwie unsere Lebenskräfte in den Keller zu befördern. Doch kein Problem, Farah hat alles im Griff und lenkt die Scharen untoter Soldaten ab, ohne auch nur zu Murren, während wir unser Gemüt an einer Wasserquelle erfrischen. Zurück im gemeinsamen Kampf – oh, Verzeihung – gegenseitigen Kampf, wächst Farah erneut über sich hinaus und beschießt uns gleich ZWEI mal, aus gut einem halben Meter Entfernung. Da hilft jedwede Entschuldigung nichts, wenn wir plötzlich wieder an den Brunnen müssen.

Mit Geduld und Köpfchen

Endlich gesiegt – nochmals an den Einstellungen geschraubt (es hat sich anscheinend nichts verbessert) – und der Weg führt uns in einen geheimnisvollen Turm. Wir erklimmen die Treppen und schauen ob wir von dort aus auf die extrem weit entfernte Holzplattform kommen, während Farah wartet- äh – nicht wartet. Ein beherzter Sprung, doch er führt ins Elend [28] was ja auch völlig klar war, sieht man sich die Entfernung genauer an. Doch wenn nicht so, wie dann? Der Hebel bewirkt überhaupt nichts, also verwenden wir das gute alte Ausschluss- und Analyse-Prinzip. Was haben wir, wo kommen wir definitiv nicht heran, was sieht so aus als könne es helfen, wohin wollen wir und welche Objekte führen von diesem Ziel weg?

SlOw MoTiOn

Und selbstverständlich findet mein analytischer Verstand den richtigen Pfad, welcher da über Fahnenmaste, Lampen und einer Riesenmenge Splitter im Finger führt. Den Hebel den wir erreichen vermag es endlich die Konstruktion zu bewegen. Auf Farahs Idee hin den Hebel nochmals zu betätigen, damit es sich vollends dreht, reagiert das Konstrukt mit keinerlei Aktion. Der Prinz hat eine bessere Idee: Sie soll doch einfach ihre blöden Ideen stecken lassen und an ihrem eigenen Hebel ziehen. Und tatsächlich dreht sich der Steg zu ihr hin, sie selbst betritt ihn und mit einem erneuten Ziehen am eigenen Hebel, setzt es sich um eine weitere viertel Drehung in Bewegung. Farah ist völlig verzückt von diesem spaßigen Abenteuer im Heidepark Persien. So sehr, dass sie die Konzentration verliert und von der Kante abrutscht. Zum Glück hat das niemand gesehen…. SLOW MOTION!!!

Die Gliedmaßen sind zu kurz

Na, zumindest kann sie einen weiteren Hebel betätigen, der die Konstruktion allerdings in schwindelerregende Höhen fährt. Irgendwo dort soll ein Hebel sein, an den wir heran sollen. Eine tolle Idee Farah, aber des Prinzen Arme sind zu kurz! Daher müssen wir wieder einmal die Wand hochkrackseln, an einer dort zufällig rotierenden Kreissäge vorbei, Richtung eines Frischluftloches. Lasst mich raus! Ich kann dieses Weib nicht länger ertragen! Doch seine Arme sind noch immer zu kurz und kein Weiterkommen in Sicht, wäre hinter uns nicht die hochgefahrene Plattform. Von hier aus könnten wir endlich dieser Schmach entkommen – wären wir nicht beinahe ins Elend gestürzt.


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Das Spiel

Die Stimme

Dieses Let's Play zu Prince of Persia: The Sands of Time wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von TrueMG.

Praktisch

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