Folge 104: Mächtig miese Mörderhöhle

Die Questkarten halten noch eine Überraschung bereit: der grüne Punkt ist immer der Questgeber, nicht der eigene Char, der ein kleiner, roter Pfeil unter kleinen, roten Punkten ist. Urkhs. Egal. Lassen wir den Frust an den fetten Mehlwürmern hier aus. Immer so lange drauf, bis die fleischlichen Schläuche tot durch die Gegend fliegen. Plötzlich eine kleine Offenbarung: an der Kante des Wasserfalls können wir uns empor ziehen – und dahinter wartet eine fiese Höhle auf uns. Düster und dunkel und bedrohlich.

Ghul’d Wars II

Schlimmer noch – als wir in die Höhle eindringen, sehen wir auf einmal zwei Ghule dort hocken. Doch zusammen mit Vasili, der todesmutig am Höhleneingang wartet und schlottert, können wir sie besiegen. Problem nur: es sind drei Ghule, die alle gemeinsam angreifen! Arghl!! Und hinten ist noch ein vierter Ghul. Ohjemine. Den pullen wir dann auch noch und stören in bei seinem Leichenschmaus – als sich herausstellt, dass es wohl insgesamt fünf Ghule waren. Ach Du heilige Scheiße! Doch gemeinsam prügeln wir die Viecher in Grund und Boden. Puuuuuuh. Vasili teilt zwar nicht viel aus, dient dafür aber sehr gut als menschlicher Schutzschild und Ablenkung, während wir die Ghule massakrieren können. Hervorragend.

Willste mich veraschen?

In der Höhle finden wir eine Leiche – der Mittagsschmaus der Ghule und Quelle wertvollen Lootes für uns. Eine Stachelratte wartet auf Abfertigung, die wir bei Fackelschein fachgerecht zerteilen. Ein kleiner, enger Gang offenbart weitere Stachelratten, die sogleich tot zusammenbrechen – und einige Klippen lassen uns den Weg nach oben erklimmen. Dort oben dann die tolle Überraschung. Nach fünf Ghulen sollte eigentlich klar sein, dass wir nicht hier sein sollten – und tatsächlich: eine dicke, fette Aschebestie tobt hier herum. Mutig piercen wir sie an – und sofort tobt die Fleischmasse wild geworden hinter uns her.

Arme und Beine eine rotierende Scheibe

Wir stürmen die Klippen herab – und hinter uns das nasse Plumpsen massiven Fleisches auf Fels: die Aschebestie ist uns dicht auf den Fersen. Nichts wie raus aus der Höhle. Vollgepumpt mit Adrenalin nehmen wir die Beine in die Hand und stürmen vorbei an Vasili. Oh nein, Vasili. Der steht ja auch noch hier herum – und der massiven Bestie im Weg. Gerade richtig als Ablenkung und Fleischhäppchen. Wir zücken schnell das Schwert, um dem Piraten zur Hilfe zu eilen, doch kaum erreichen wir die beiden Kämpfenden, da sackt er auch schon leblos in sich zusammen. Zwei Schläge später legen wir uns direkt mal daneben, weil’s so schön ist.

Später ist immer gut!

Die Ladebildschirme sind heute wieder besonders schön, möchte man meinen. Wir merken uns, dass diese Höhle wohl für später ist. Wir brauchen definitiv bessere Rüstung gegen die Bestien. Wahlweise den Schwertkampf noch um zwei Punkte erhöhen, so dass wir Schilde nutzen können, oder eine bessere Rüstung kaufen irgendwo, die hier allerdings wirklich SEHR spärlich verteilt sind. Derzeit haben wir da noch keine Möglichkeit, uns zu verbessern. Also einfach später nochmal probieren. Bestenfalls können wir bis dahin auch Schilde nutzen.

Check mah’ Panzergrillz

Zurück in der Höhle – und wieder lebendig – verlassen wir nun erst einmal die Höhle. Aus logistischen Gründen natürlich. Folgen wir lieber dem Weg weiter in Richtung Küste, der auch hier wieder von Skeletten bewacht wird, die wir natürlich aus dem Weg räumen und alles looten, was nicht niet- und nagelfest ist. Keine drei Meter weiter plötzlich drei Panzergrillen. Wie bevölkert diese Insel doch ist – da wundert man sich immer, wie hier Händler überhaupt durchkommen können. Das müssen doch allesamt Ninjas sein, wenn hier alle zwei Sekunden eine Monsterhorde nach der anderen wartet.

Der Burgherr bittet zum Tanze

Keine paar Meter weiter abermals Skelette. Dieses Mal sogar ein Burgherr, na heissa. Da können wir gleich noch einen weiteren Vasallenring an uns nehmen, um auch der Queste um den Fluch des Bauernjungen ein wenig näher zu kommen. Eine geplünderte Kiste später haben wir erfolgreich eine schöne, zarte Holzhaut für sie und ihn, und ein merkwürdiges Gitter im Berge lässt uns Vermutungen anstellen, wie man dort wohl hinein gelangt. Ob man wohl mit dem Nautilus-Zauber durch ein Gitter kommt? Wurde ja schon mal so gefragt, also eine gute Gelegenheit, dies hier mal auszuprobieren.

Stiftung: War’n Test

Das überzeugende Ergebnis: es funktioniert absolut und überhaupt gar nicht. Schön. Wird also wieder Zeit für einen Ladebildschirm, wie es aussieht. Immerhin wollen wir die kostbaren Rollen ja nicht einfach so versemmeln. Eine leise Vermutung ist ja, dass wir die Nautili später noch des öfteren im Einsatz haben werden. Sonst wären sie für das Spiel ja komplett sinnlos.


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Dieses Let's Play zu Risen wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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