Folge 148: Alter Freund & Affenkäfig

Heute treffen wir auf einen ganz besonderen, alten Freund, den man inzwischen eigentlich schon wieder längst vergessen hatte. Außerdem versuchen wir uns in Verkleidung mit ein paar Aschebestien zu paaren. Diese sind davon allerdings nicht so sehr begeistert. Nach nur wenigen neckischen Liebesbissen klappen die schon zusammen, die laschen Lumpen. Aber eines nach dem anderen. Beginnen wir von vorn…

Hinterhältige Morde

Zurück im Ogertollhaus überraschen wir einen der riesigen Fleischklötze von hinten. Zwischenzeitliche Angriffe ignorieren wir gekonnt und kloppen dem Vieh das letzte Stück Bregen aus dem Mittelohr. Auch eine altbekannte Höhle finden wir hier – jene, wo wir einst auf der anderen Seite der Schlucht von lauter Pseudo-Büffeln darnieder getrampelt wurden. Doch in der Höhle steht dieses Mal ein altbekanntes Gesicht. Es ist.. Brogar? Was will der denn hier? Von allen Orten, wo er hätte auftauchen können, sucht er sich ausgerechnet diese letzte ranzige Höhle hier aus, um dort vor einer tiefen Lava-Schlucht auf uns zu warten und zu drohen? Wie dämlich kann man eigentlich sein? Er wimmert etwas von wegen, wir hätten ihm alles genommen, pipapo. Sein Leben hat er immerhin noch – also bemühen wir uns mal, seine These baldigst zu unterstreichen. Brogar zückt sein Buttermesser und will uns die Schnürsenkel anritzen. Was der alte Dödel aber nicht bedacht hat: wir sind inzwischen total imba und klatschen den alten Banditenheinz wie altes Schmierfett gegen die Höhlenwände.

JETZT haben wir Dir alles genommen, was Du hattest, Brogar!

Zurück in der Lavahöhle

Per Levitation schwurbeln wir uns rüber zu den Brontoks, die im Adrenalinrausch auch gleich unsere Klinge zu spüren bekommen. Schnell merken wir, dass wir – vor allem im Vergleich zu unseren letzten Versuchen an dieser Stelle – mittlerweile relativ stark sind. Die Viecher können uns fast gar nichts mehr. Das gilt übrigens auch für die Obsidianader, die wir fröhlich pfeifend im Vorbeigehen aus der Wand reißen. Langsam dämmert es. Auch hier hinten waren wir bereits. Der Teil der Oger-Höhle führt in den Teil einer anderen Höhle, wo wir neulich noch eine Aschebestie wegschlagen mussten. Und damals hieß es in den Kommentaren, wir könnten das Tor, an dem sich eine klemmende Winde befindet, mit einer Spitzhacke aufkloppen. Aha. So so. Funktioniert ja wirklich super. Mittlerweile ist es echt kaum zu glauben, wie viele einen dämlich schimpfen und glauben, etwas zu wissen, was aber so gar nicht stimmt und damit selber komplett failen. Aber egal – in der Ferne suchen wir nach dem Vieh, dass da noch irgendwo am rumlungern ist.

Ich nehme…. das Blaue Tor!

Nach ein wenig Fußmarsch spiralwärts in die Tiefe levitieren wir zurück zu jenem Ort, bei welchem wir es damals nicht durch das blaue Portal geschafft haben. Dank der neuen Schriftrollen nutzen wir unsere magischen Kräfte und stoßen die Magie hinfort. Yeah, endlich. Doch sogleich werden wir von Echsen attackiert – Elitekrieger und Echsenmenschen, allerlei Böshaftigkeiten tummeln sich hier unten, überlegen es sich aber kurz darauf und sterben spontan zu unseren Füßen. Als Belohnung bekommen wir (mal wieder) einen Levelaufstieg spendiert. Müssten wir nur langsam mal in Anspruch nehmen, die Dinger.

Paarungstanz bei Donkey Kong

Wir klauen den Echsen hier unten ihre Schätze in einer schweren Truhe. Woow, ein Kerzenleuchter. Sehr fulminant. Einmal mehr stehen wir vor einer verschlossenen Tür mit einem Altar daneben. Theoretisch müssten wir jetzt mit der passenden Echsenbüste die Tür öffnen können. Dank dem Tele-Chinesen holen wir uns einfach die Büste da hinten heran, doch leider bringt das auch nichts. Es sind zwei Altare, aber wir haben nur eine Büste. Also brav weiter suchen. Wir kloppen eine baufällige Steintür aus den Ankern und erledigen die Skorpione dahinter. Plötzlich hocken dort um die Ecke gleich zwei Aschebestien. Mistikack! Wir müssen handeln! Strategisch vorgehen wäre gut. Wir reißen uns also eben fix mal die Haut vom Skelett und ziehen uns ein billiges Gorilla-Kostüm drüber. Als Aschebestie getarnt infiltrieren wir hier die Basis, werden aber zum Glück in Ruhe gelassen. Jetzt müssen wir diesen bärbeißigen Primaten nur noch zeigen, wer hier das Alpha-Tier im Rudel ist.

Die Büste des eisernen Königs

Wir schnappen uns die Innereien der starken Kiste und bekommen unsere Verwandlungsrolle gleich wieder retour. Sehr schön. Aber wir haben immer noch keine Büste gefunden. Wo bekommen wir das Teil bloß her? Hinter den löchrigen Mauern hören wir weitere Echsen, doch alle Türen sind verschlossen. Eine Nautilus-Öffnung ist auch nicht in der Nä… Oh! Eine Nautilus-Öffnung ist in der Nähe. Wir schlüpfen also in den Schneckenpanzer des kleinen Viehs und ab geht es – milli milli milli milli – durch den Riss in der Mauer.

Die Echse hier scheint eine Besondere zu sein. Sie heißt Mortares, mag Lesen und Schwimmen und sich mit Freunden im Park treffen, und genießt es, an sonnigen Sonntagen in muffigen Priestergräbern abzuhängen. Sie stirbt schnell und einsam. In der Truhe nebenan finden wir nun endlich auch die zweite Büste des Königs. Ursegor-Rüstung, wir kommen!

Wir legen das Teil auf den Altar, sprinten durch die Tür und rufen beim Telechinese an, der uns per Expresslieferung unsere Königsbüste zurückholt. Nun ist die Zeit gekommen. Wir öffnen das erste Priestergrab, um das erste von fünf Rüstungszubehören zu holen. Vorher steht jedoch ein weiterer Kampf gegen einen Priester an, na wunderprächtig.


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Dieses Let's Play zu Risen wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

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Kommentare

40

Zeit für Deinen Senf


  • Am 10. April 2012 um 23:01 formulierte Cazuh zum Thema:

    Brogar?
    Oh mein Gott – BROGAR!?
    ERNSTHAFT?
    Ich dachte, der kommt NIEMALS wieder. Ich dachte, der wäre im Moor versunken und gut. Scheinbar irrt man sich…

    Und Gronkh… Zu deinem “Wenn sogar ICH mich daran erinnere…”
    ICH persönlich saß schon diverse Male schwer geschockt vor dem Bildschirm, wenn wieder mal ein Spruch kam wie: “Hier hinter der Biegung, gleich links neben den drei Grashalmen, die vom Weg ab führen, wo der Wolf war, muss doch noch eine Aschebestie sein!” – und dann WAR da die Aschebestie. An die ich mich nie und nimmer mehr erinnert hätte. NIEMALS! Oder die ganzen NPCs in der Stadt, die TOTAL nebensächlich waren! (was nicht heißt, dass ich sie mir hätte merken können, wären sie wichtig gewesen xD) Und DU willst MIR sagen, du kannst dich nicht an Orte erinnern? Ich lache! xD

    Wuuuh, Verwandlung in eine Aschebestie! Na endlich :3 Hab mich riesig gefreut das zu sehen. Und dann mit diesen Gorillageräuschen! Bei “Wendekreis, Wendekreis” war ich ganz weg vor Lachen. Himmlisch! :D

    Aber Respekt! Auf die Verwandlung in einen Nautilus wäre ich NIIEE gekommen. Und dann auch noch von der anderen Seite! Wie hintertückisch! Wie gewiieeft!

    Und ein sagenhafter Schnitt noch dazu! Mörderfolge *daumen hoch*

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  • Am 4. April 2012 um 17:28 nuschelte Wotan routiniert erfreut:

    Hatte mich schon gewundert wo Brogar steckt, aber was für ein Episches Battle das seines gleichen sucht.
    Der mächtige Brogar mit seiner Holzfäller Axt gegen den Helden mit seinem Obsidian Zweihänder.

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  • Am 4. April 2012 um 15:33 murmelte gugus extrem dreist:

    Das Mikrofon macht die ganze Zeit Störgeräusche, aber trozdem coole folge.

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  • Am 4. April 2012 um 08:30 umschrieb Flo voller Liebe:

    NEIN…… in dem raum wo der skorpion war ist ein Nautilus Loch!!!

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  • Am 4. April 2012 um 08:22 verbalisierte haris höchst belesen:

    JUHUUU!!!!die büste des königs!!!jeztzt kann er sich das Titanen-ecuitment holen(und zur/zum hafenstadt/banditenlager gehen um den hammer-axtkampf für den Titanenhammer!

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  • Am 4. April 2012 um 02:11 verbalisierte caleborn höchst dreist:

    Brogar……der erste der einen schwer bewaffneten Krieger der mit 2hand Schwert und Schild ganze Armeen umgeschnetzelt hat mit einer HOLZFÄLLERAXT attackiert und sich wundert das er verreckt…..

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  • Wow, die Rache von Brogar hat ja richtig reingehauen.. Unser Held hat ein famoses Obsidian Zweihandschwert und er ist mit einem Brotmesser bewaffnet :D Tolle Rachepläne schmiedet er, und so effektiv sind sie auch noch.. Offensichtlich ist nachdenken nicht unbedingt eine Stärke von Brogar.

    Ist doch eigentlich klar, dass die Echsen nicht über ihre eigene Fallen laufen. Wäre sonst auch ziemlich dumm :D Außerdem sind sie ja schon seit tausenden von Jahren in den Priestergräbern eingeschlossen, da sollten sie dich Mechanik doch kennen.^^

    Ich bin ja froh, dass Gronkh dieses Grab so gut gemeistert hat. Ich dachte schon, es gäbe wieder so ein Zirkus, wie bei den anderen Gräbern ;)

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