Herzlich Willkommen bei einem neuen Retro Let's Play. Heute, ganz klar und natürlich komplett unerwartet, verschlägt es uns abermals tief in die Karibik. Auf bzw. in die Nähe von Monkey Island™.
Wir sprechen den kleinen, höchst gefährlich aussehenden Piraten an der Kanone an. Bösartig bedroht er uns und stellt sich als Blutnase vor. Blutnase der Pirat - mit einem falschen Bart, der ihm aus dem Gesicht hängt.
Guybrush betätigt die nun ungesicherte Kanone. Gleichzeitig offenbart Zombiepirat LeChuck an Deck seine finsteren Pläne: mit den dämonischen Flammen einer Voodookugel sein wahres, anderes Ich in die wahre, andere Welt schießen.
Tatsächlich: es ist Murray, der da auf dem Durchgangsschild sein kärglich Dasein fristet. Offenbar hat ein "Haufen dieser verrückten Voodoo-Kids" ihn dort aufgehangen. Zudem hängt er dort als Zeugnis der Kraft der Mächte Bösen. So, so.
Die Frage ist: wie komm' ich nach Blood Island? Also wir? Dazu benötigen wir drei Dinge: eine Karte, eine Schiff und eine Crew. Nichts leichter als das. Kriegen wir bestimmt locker hin.
In der Stadt angekommen, schauen wir uns - noch immer heimtückisch verfolgt von Grafikfehlern beim Scrollen - ein wenig um. Ein dickes Bübchen verkauft hier köstliche Limonade, und sogar mit einem Bodenlosen-Krug-Tarif. Einfach toll.
Wir führen einen ausführlichen Plausch mit Edward "Kuschelhase" van Helgen, einem gefürchteten Piraten. Anheuern geht leider nicht, denn der werte Herr Edward hält uns nicht für einen Gentleman.
"Ahoi, ich bin Guybrush Threepwood, mächtiger Pirat!" stellt sich unser kleiner Hobbypirat vor. Ihm gegenüber steht nun Halsabschneider Bill, den wir ein wenig ausfragen - und der uns irgendwie nicht so richtig ernst nimmt.
Begleitet von Grafikfehlern irren wir durch verschiedene Karten, ein bisschen verzweifelt auf der Suche nach dem Ausgang aus dieser Todesfalle. Irgendwie ist es doch ein wenig nervig, dass wir nicht in Richtung Stadt gehen können.
Direkt vorab sei gesagt, dass Monkey Island 3 - wie bereits in der letzten Folge angekündigt - wegen des Grafikbugs bei Bildbewegungen in eine unfreiwillige Pause ging.
Beim Friseur fragen wir den breitschultrigen Haggis aus und erfahren nicht nur spannende Piratengeschichten von unhebbaren Schätzen.
Die fiese Schlingelschlange hat uns eben noch ausgekotzt - und prompt finden wir uns in einer Lagune aus Treibsand wieder. Oh, mist. Vom Regen in die Traufe.
Wir sind noch immer bei Blondbarts köstlichem Hühnchenladen. Wobei die Hühnchen um einiges köstlicher sind als der Laden.
Flinke Finger fegen fulminant flott über bingelnde Banjos - wir befinden uns mitten im blutrünstigen, unglaublich grausamen Duell mit Herrn Van Helgen, gefürchteter Pirat und Gentleman.
In der Jefahrenbucht stellen wir uns bekannten Scrolling-Fehlern und dem gähnenden Loch im Böötchen. Mit dem selbstgemachten Gummistopfen versuchen wir das Boot zu flicken, aber der will leider nicht halten. Zum Glück haben wir ja Kleister dabei.