Alarm für Cobra 11: Das Syndikat

Kein Spiel für Racing-Profis

Die gesamten, anfänglichen Missionen gelten eigentlich nur dazu, den Spieler mit dem Spiel vertraut zu machen. Checkpoints werden abgefahren, ein halbwegs detailliertes Köln wird ein wenig kennengelernt, ebenso wie die Steuerung und die Möglichkeiten – und vor allem auch die Tatsache, dass der Wagen im Gegensatz zu üblichen Racing-Games nicht sofort crashed, sondern zwar Schaden nimmt, aber nichts desto trotz noch ewig weiter fährt. Das Spiel ist also weniger für Racing-Profis ausgelegt, sondern eher für all jene, die hemmungslos Gas geben und Spaß haben wollen. Und das Ganze noch in einer deutschen Innenstadt. Wie cool ist das eigentlich?

Die nächste Mission offenbart nicht nur neuerdings die schlappen Witze, sondern lässt uns diesmal auch einen anderen Wagen einerseits verfolgen, andererseits mit viel Trara und Blechschaden ausbremsen. Eins steht fest: wenn die Polizei so arbeiten würde wie Semir und Ben in diesem Game, so wären deutsche Innenstädte wohl eher ein Kriegsschauplatz der Rennboliden. Zum Glück gibt es keine Fußgänger im Spiel. Dafür aber Büsche aus Beton.

Neue Features freischalten

Nach Abschluss des Falles führt die Spur in eine Werkstatt, wo wir weitere Hinweise auf einen möglichen anderen Täter erhalten: den Testfahrer. Doch noch mehr wartet auf uns: denn nach und nach schalten wir über die abgeschlossene Missionen auch weitere Zusatz-Features des Spiels frei. Neue Fälle, neue Fahrzeuge, neue Strecken und neue Standorte warten darauf, das Spielvergnügen zu erweitern. So haben wir nun auch die Chance, zwischen den Missionen den Einsatzwagen zu wechseln – und genau das werden wir auch tun. Derzeit stehen jeweils Ben- oder Semir-Karren zur Auswahl – privat, sowie auch Dienstfahrzeuge. Wir entscheiden uns für das Ben Coupé in schnittigem Weiß.

Open World / Free Roaming

Weiter geht es nach den einführenden Missionen endlich in einen freien Modus. Wir haben nun erstmals die Möglichkeit, Köln auf eigene Faust zu erforschen – zumindest fast, denn es steht leider immer nur der Kartenabschnitt zur Verfügung, den man sich vorab aussucht. Meiner Meinung nach tatsächlich ein Manko vom Spiel, denn zwar sind die Gebiete relativ groß, jedoch fährt man so letzten Endes immer nur die gleichen Straßen ab, immer durch die gleichen Gegenden. Schade eigentlich.

Kleinere Zwischen-Missionen gibt es auch, jedoch noch lange nicht in solch großer Auswahl wie beim Genre-König Grand Theft Auto, doch erhebt Alarm für Cobra 11 auch keinesfalls den Anspruch, in dieser Liga spielen zu wollen. So gibt es auch keine Möglichkeit, den Wagen zu verlassen – selbst Gespräche finden immer nur sitzend im Auto statt.

Racing Game im Racing Game

Gerade zu Anfang gestalten sich die Missionen recht abwechslungsreich, wenn es auch stets nur darum geht, irgendwie von A nach B zu fahren oder C auszuschalten. So führt uns die folgende Mission nach der Werkstatt direkt auf eine Rennstrecke, wo nun eine typische Racing Simulation auf uns wartet: ständig im Kreis fahren, Kurven vorsichtig nehmen, als erster ins Ziel kommen.

Das Spiel

Alarm für Cobra 11: Das Syndikat

Die Stimme

Dieses Let's Test von Alarm für Cobra 11: Das Syndikat wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

Praktisch

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