Cabela’s Dangerous Hunts 2013

Ich muss zugeben, ich hätte alles erwartet, aber kein Spiel, das mich eigentlich so positiv überrascht hat wie Cabela’s Dangerous Hunts 2013. Dazu muss ich ebenfalls gestehen, dass ich die Reihe vorher gar nicht erst kannte. Jagd ist ja sonst eher nicht so meines, wenn, dann widme ich mich ihr nur bei Nacht über den Dächern Gothams. Doch das ist eine andere Geschichte. Ein drittes Geständnis wäre, dass ich Cabela’s Dangerous Hunts eigentlich nur als Ersatz gekauft habe. Es sollte zuerst „the Hunt 2013“ werden, welches ich extra als Retail-Version von Amazon kaufte und dann feststellen musste, dass die ganze Kiste zwar eine gute Jagdsimulation ist, aber eine haushohe Abzocke. So unverschämt, dass ich dazu gar nicht erst ein Video raushauen wollte. Monatliche Lizenzgebühren für einzelne Spielinhalte und sowas. Pfui.

Jagdsimulation oder Action Adventure?

Nun also tauchte Cabela’s Dangerous Hunts 2013 bei Steam auf und bot sich äußerlich dar als gute Alternative zur Jagdsimulation – doch kaum hat man das noch recht ruhige Tutorial hinter sich gelassen, wird man auch gleich mittenmang geschmissen in die absolut wilde Abenteuerreise, die uns hier bevorsteht. Leben oder Leben lassen dürfte hier wohl zum O-Ton gehören, denn kaum hat Dad das viel zu frühe Zeitliche gesegnet – Jagd ist eben nicht ohne Risiko – da versetzt uns das Spiel direkt 10 Jahre weiter. Wo wir eben noch als frischer Bub das erste Mal die Knarre in den Händen hielten, da finden wir uns zum Jahrestag von Papis Geburtstag auf einer ruhigen Jeepfahrt quer durch Afrika wieder. Wir wollen uns mit Brüderchen treffen, ist immerhin schon lange her.

Sandsturm & Stampede

Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, werden all die Tiere im schieren Dutzend unruhig: ein Sandsturm zieht auf und genau hinter uns her. Die aufgebrachten Tiere flüchten in einer schieren Stampede an uns vorbei – und so manches von ihnen will unseren Jeep aus dem Weg rammen. Aber nicht mit uns: aus der Ladefläche ballern wir dutzendweise Viecher durch die Gegend, ducken uns unter Hindernissen hinweg, schießen angreifende Geparden aus der aufgewühlten Luft, und versuchen Alles, um nur irgendwie zu überleben.

Kein Tier wurde verletzt!

An dieser Stelle möchte ich erneut darauf hinweisen, dass es sich übrigens NICHT um echte Tiere handelt – und dass diese normalerweise auch nicht in so großen Horden auftauchen und so einfach weggeballert werden können. Statt mit dem Tierschutzfinger zu wedeln, sollte man dann vielleicht lieber Call of Duty oder Battlefield spielen und Menschen töten, wenn einem das lieber ist, oder aber auf einem Rummelplatz den einen Typen da in die Hölle verdammen, der den lustigen Stand mit dem Hammer und den Maulwürfen hat.

Die Spielmodi kurz angeschnitten

Ich möchte ausnahmsweise einfach mal die Bilder für sich sprechen lassen, statt ausschweifend auf die Features einzugehen, die man sowieso sehen kann. Nebst dem linearen, aber actiongeladenen Story Mode – der sich übrigens immer ein wenig anders gestaltet, da die K.I. der Tiere sich ständig der Situation anpasst und auch mal andere Wege geht -, gibt es noch zwei andere Modi zu erkunden. Im „Maneater“-Mode gilt es unter Zeitdruck, bestimmte Aufgaben zu erfüllen, während mal zeitgleich fortwährend von wilden Bestien angegriffen wird. In „Shooting Galleries“ hingegen, einem GANZ anderen Spielmodi, befinden wir uns in einer Art virtuellen Rummelbude, wo es allerlei Tierchen zu erlegen gilt. Dabei streifen wir nach und nach voran durch die Wildnis und müssen eine bestimmte Punktzahl erfüllen, bevor wir weiter kommen. Was sich leichter anhört, als es ist, denn hier gilt es vor allem, die Ruhe eines Jägers zu bewahren und sich nicht von der vielfältigen Bewegung überall ablenken zu lassen.

Bullets for my Viehbestand

Alles in allem muss ich aus persönlicher Sichtweise her sagen, dass ich absolut positiv überrascht bin. Zwar hatte ich mit einer realistischen Jagdsimulation gerechnet, doch was hier abgeliefert wird, ist adrenalinpumpende Action vom Feinsten. Ganz ohne Weltkrieg, ganz ohne futuristisches Gebammsel oder mittelalterliches Gewäsch. Einfach nur ein Mann, sein Gewehr und der Instinkt zum Überleben. Aktion und Reaktion. Bei rasendem Herzen ruhig bleiben. Dieses Spiel ist wie der Hulk! Nur nicht so grün!


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Das Spiel

Angezockt: Cabela’s Dangerous Hunts 2013

Die Stimme

Dieses Let's Test von Let\'s Play wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

Praktisch

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