Limbo

In einer Zeit, in der Publisher wenige Risiken eingehen und sich selbst Entwickler von Indie-Games mehr und mehr an altbekannte Rezepte halten, gibt es hin und wieder eine wahre Perle, eine Ausnahme unter all den anderen Spielen. Als solche Perle präsentiert sich Limbo. Ein eher unscheinbares Spiel, in schwarz-weiß gehalten. Es gibt kein Tutorial, es gibt keine Einführung in die Geschichte, wir wissen nicht, warum wir hier sind und können das „hier“ nur unter Zuhilfenahme des Titels erahnen.

Leben & Sterben

Wir erwachen in einer Art Wald und stellen schnell fest: wir können laufen – und davon recht viel. Wir können springen und mit einigen Gegenständen in dieser bizarren Welt interagieren. Einwohner scheint es ebenfalls zu geben, doch beinahe alles, was hier kreucht und fleucht, scheint uns feindlich gesonnen. Möglichkeiten zum Sterben gibt es reichlich, beinahe schon ein buntes Sammelsurium. Pfeilgift, Fallschaden, riesige Kreissägen, als Spinnenfutter, alle paar Meter ertrinken – da weiß man schon, wofür ein Teil der Kreativität investiert wurde.

Allgemein scheint es so, dass die Levelgestaltung liebevoll detailliert daherkommt, ständig finden sich kleinere Spielereien, die sich wie selbstverständlich in den gräulichen Hintergrund schmiegen. Die kurze Reise als eingenetzte Spinnenmahlzeit weist aber gerne großzügig auf die verschwenderische Vielfalt des Spieles hin.

So spielt sich Limbo

Die Steuerung ist auf Grund ihrer Simplizität extrem intuitiv und fühlt sich flüssig an. Selbst schwierige Passagen sind gut zu meistern, ohne ständig neu versuchen zu müssen und hinterlassen das gute Gefühl des hart verdienten Weiterkommens beim Spieler. Die Rätsel sind mitunter schwer und nicht immer gleich auf den ersten Blick verständlich oder ersichtlich, doch sollte man hier unbedingt davon absehen, sich von einer Lösung oder dergleichen spoilern zu lassen. Meist ist es nur etwas, das man im Eifer des Gefechtes übersehen hat. Ein Griff, ein Hebel, eine Halterung – irgendwie geht es immer weiter. Und meistens mit ein bisschen Logik.

Das Spiel kostet aktuell 10 Euro und kann über Steam, PSN oder auch direkt beim Entwickler bezogen werden. Eine absolute Empfehlung für jedermann, der dem Video da oben auch nur ein bisschen was abgewinnen kann. Limbo ist eines der seltenen Spiele, die in keiner Spielesammlung fehlen sollte.


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Das Spiel

Angezockt: Limbo

Die Stimme

Dieses Let's Test von Let\'s Play wurde gespielt, aufgenommen und kommentiert von Gronkh.

Praktisch

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